Alterskrankheiten – wenn der Körper nicht mehr so will, wie er soll

Es gibt eigentlich keine typischen Alterskrankheiten, denn alle Unpässlichkeiten können auch jüngere Menschen treffen. Dennoch häufen sich bestimmte Erkrankungen laut Statistik ab einer Altersgrenze von ca. 60 Jahren. Einen hohen Anteil machen dabei Erkrankungen des Bewegungsapparates aus, wie Gicht, Arthrose oder auch Arthritis. Viele der Gelenkprobleme haben ihre Ursache in einer falschen und aufgrund einer schlechten Körperhaltung mit einseitiger Gelenkabnutzung über Jahre, nur ein geringer Teil ist erblich bedingt. Wer bei den ersten Anzeichen reagiert, hat gute Chancen den beginnenden Krankheitsverlauf hinauszuzögen oder eventuell gar zu Stoppen.

  • Eine gesunde, ballaststoffreiche fördert die Verdauung und unterstützt dadurch den Körper beim Ausschwemmen von Schadstoffen
  • Gymnastik kann Gelenkserkrankungen vorbeugen respektive zu einer Linderung der Schmerzen beitragen
  • Bewegung an der frischen Luft unterstützt das Atemsystem und fördert damit die Durchblutung

Erkrankungen des Verdauungstrakts sowie der Nieren- und Harnwege

Gerade bei älteren Menschen sind Erkrankungen des Verdauungstraktes sowie der Nieren- und Harnwege nicht selten. Verstopfung oder Durchfall sowie Steine und Inkontinenz gehören zu den weit verbreiteten Leiden.

  • Häufig hilft bei regelmäßigem Auftreten von Durchfall beziehungsweise von Verstopfung eine Umstellung der Ernährung.
  • Wenn die Zähne schlecht sind, fällt das Kauen schwer, zu große Nahrungsmittelstücke gelangen in den Verdauungstrakt und irritieren ihn. Deshalb sollte die Küche zwar ballaststoff- und vitaminreich, aber dennoch leicht zu kauen sein.
  • Gegen eine beginnende Inkontinenz hat sich Beckenbodengymnastik sowohl für Frauen als auch für Männer als sehr gute Methode zur Eindämmung der Beschwerden herausgestellt.
  • Nieren- und Blasensteine sind nicht nur unangenehm, sondern oftmals auch äußerst schmerzhaft. Sie bestehen aus nicht ausgeschwemmten Salzen, die verklumpen und deshalb nicht mehr die Nieren- und Harnwege passieren können. Gerade Senioren trinken häufig viel zu wenig, was die Steinbildung und Verdauungsprobleme fördert. Die Faustregel sagt, zwei bis drei Liter Flüssigkeit täglich ist optimal.

Das -Kreislauf-System, so wichtig und doch so anfällig

Ab dem 50. Lebensjahr häuft sich die Zahl der Herzinfarkte und Schlaganfälle. Der Schlaganfall entsteht entweder durch eine Unterversorgung des Gehirns aufgrund mangelnden Blutzuflusses oder durch eine Hirnblutung. Die Ursache für einen Herzinfarkt liegt im Absterben von Gewebe, ebenfalls häufig ausgelöst durch eine Blutunterversorgung. Oftmals verschließt ein Pfropfen aus geklumpten Blutkörperchen eine Vene oder Arterie und verhindert eine ausreichende Durchblutung des Herzens oder des Gehirns, auch Stress, Bluthochdruck und gehört zu den Risikofaktoren. Die Gefahr eines Infarktes ist durch eine gesunde Lebensweise durchaus einschränkbar, dazu gehört neben dem Verzicht auf Nikotin vor allem regelmäßige Bewegung, am besten an der frischen Luft.

Metabolisches Syndrom: Diagnose und Therapie

Immer mehr Menschen in der heutigen Gesellschaft erkranken am Metabolischen Syndrom und leiden gleichzeitig an Bluthochdruck, hohem Cholesterin und hohem Blutzucker. Um dieses final zu diagnostizieren, nimmt der Arzt dem Betroffenen Blut ab und lässt dieses im Labor untersuchen, misst den Blutdruck mit Hilfe eines Messgerätes und einer Manschette und misst ebenfalls den Bauchumfang oberhalb des Bauchnabels. Der Zuckerbelastungstest gibt Aufschlüsse darüber, ob eine Erkrankung an vorliegt.

Ein Metabolisches Syndrom liegt vor, wenn der Betroffene ein bauchbetontes Übergewicht hat. Hierbei kann man sagen, dass der Taillen-Umfang bei Frauen den Wert von 80 Zentimeter und bei Männern 94 Zentimeter überschreitet.

Weiterhin müssen mindestens zwei weitere Anzeichen vorliegen:

  • Erhöhte Blutzuckerwerte, Diabetis Typ 2
  • Erhöhter Blutdruck, mehr als 130 zu 85 mmHg
  • Erhöhte Blutfettwerte, Triglyceride sind bei mindestens 150 Milligramm pro Deziliter
  • Niedriger HDL-Cholesterin Wert (bei Frauen 50 Milligramm pro Deziliter und bei Männern 40 Milligramm pro Deziliter)

Therapie beim Metabolischen Syndrom

Werden die Anzeichen früh erkannt, kann der Betroffene das Metabolische Syndrom selbstständig durch viel Bewegung und eine Ernährungsumstellung behandeln und erfolgreich gegen vorgehen. Der Betroffene muss diszipliniert sein und es ist nicht einfach, seinen Lebensstil bewusst zu verändern. Durch eine bewusste und Bewegung, wird das Gewicht reduziert und die Blutfettwerte können sich normalisieren. Weiterhin hält Bewegung die Adern fit.

Sind die allerdings zu weit fortgeschritten, kommt der Betroffene nicht um eine medikamentöse Therapie drum herum. Die einzelnen Erkrankungen wie Diabetes, hoher Blutdruck und hoher Cholesterinwert benötigen eine angemessene und geeignete Behandlung, um vor einem Herzinfarkt oder Schlaganfall vorzubeugen und das Risiko auf lange Sicht zu reduzieren.

Medikamente, die verschrieben werden

Beim Diabetiker des Typ 2 werden Tabletten verschrieben, wenn die Krankheit noch nicht zu weit fortgeschritten ist. Ist dieses in Tablettenform nicht mehr umzusetzen, muss Insulin gespritzt werden.

Statine werden vom Arzt bei einer Fettstoffwechselstörung verschrieben, um  den hohen Cholesterinspiegel zu senken.

Beim Bluthochdruck werden unterschiedliche Medikamente verschieben, denn Alpha-1-Blocker oder Beta-Blocker verlangsamen den Herzschlag, Duiretike entwässert. Weiterhin helfen Kalzium-Antagonisten wie ACE-Hemmer gegen hohen Blutdruck.

Vorsicht bei der medikamentösen Therapie

Der behandelnde Arzt passt die medikamentöse Therapie an das jeweilige Krankheitsbild, das Alter und das Gewicht an und muss hier besondere Vorsicht auf die Nebenwirkungen walten lassen. Es gibt Medikamente, die den Zuckergehalt im Blut senkt, sich dabei aber negativ auf die Blutfettwerte auswirkt. Diese Kombination ist bei einem Metabolischen Syndrom sehr gefährlich, da beide Werte erhöht sind.

Metabolisches Syndrom-Wohlstandszeichen und Krankheit

In der heutigen Gesellschaft gibt es viele Menschen, die Übergewichtig sind und die Tendenz an Übergewichtigen steigt immer mehr an. Dieses kommt von der unausgewogenen und dem Mangel an Bewegung. Dieses beginnt schon in der Kindheit und zieht sich durch das ganze Leben eines Menschen.

Einen dicken Bauch, der sich über den Gürtel wölbt, sieht man immer öfter. Viel Speck an der Taille kann aber nicht nur Wohlstand anzeigen denn dieses ist ein Anzeichen für zu viel Zucker und Fett im Blut sowie für hohen Blutdruck. Hoher Blutdruck, ein hoher Cholesterinwert und ein hoher Blutzucker-Fachleute sprechen von einem Metabolischen Syndrom. Das Metabolische Syndrom kommt häufig in Industrieländern vor und wird daher auch Wohlstands-Syndrom genannt, an dem allein in Deutschland ist jeder fünfte Erwachsene erkrankt. Schaut man sich nun die Altersspanne von 46 bis 65-jährigen Menschen an, ist schon jeder vierte Mensch erkrankt und die Tendenz steigt immer weiter an. Dieses liegt auch daran, dass immer mehr Kinder daran erkranken.

Wie kommt es zum Metabolischen Syndrom?

Die genetische Veranlagung und auch Übergewicht sind für ein Metabolisches Syndrom. Die überschüssigen Pfunde machen die Zellen unempfindlich für Insulin, welches für die Senkung des Blutzuckerspiegels verantwortlich ist. Beim Metabolischen Syndrom sind die Zellen unempfindlich und es entsteht das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Besonders dicke Menschen haben einen hohen Blutdruck, das Übergewicht resultiert aus der unausgewogenen fettigen , das Fett lagert sich an den Wänden der Adern ab und lassen diese verkalken. Sind die Adern verkalkt, spricht man auch von einer Arteriosklerose. Nicht nur die Wände der Adern werden durch Ablagerungen verengt, denn auch Blutgefäße werden end und steif durch Ablagerungen, dieses ist die Ursache dafür, dass Organe und Gewebe nicht mehr richtig mit Blut versorgt wird. Werden Organe und Gewebe nicht mehr richtig versorgt und das Herz wird nicht mehr richtig durchblutet, kann dieses zum Herzinfarkt führen. Passiert dieser Vorgang im Gehirn, ist ein Schlaganfall vorprogrammiert.

Menschen mit Metabolischem Syndrom sind extrem gefährdet an einer Herz-Kreislauf-Störung zu erkranken, hierbei besteht doppeltes Risiko. Das Risiko, an Diabetes zu erkranken, ist sogar fünffach so hoch.

Bewegung und Ernährungsumstellung unumgänglich

Es ist erwiesen, dass sich die Erkrankung verbessert, wenn der Betroffene seinen Lebensstil verändert, sich deutlich mehr bewegt und sich gesund und bewusst ernährt. Allein diese drei Aktionen helfen schon dabei, den Weg der Verbesserung und der Gesundung zu bestreiten.

Symptome des Metabolischen Syndroms

Betroffene leiden oftmals länger schon an hohem Blutdruck, einem hohen Cholesterinspiegel und einem hohen Blutzucker, merken dieses jedoch nicht. Was allerdings nicht zu übersehen ist, ist der dicke gewölbte Bauch und die gut gepolsterte Taille. Das Gesäß ist oftmals schlank. Folgende Symptome treten bereits bei einer fortgeschrittenen Störung auf:

Diabetes

  • Schwächegefühl
  • Großer Durst
  • Schwitzen
  • Heißhunger
  • oft vorkommender Harndrang
  • gehäuftes Auftreten von Infektionen, oftmals Pilzerkrankungen

Bluthochdruck

  • Schwindelgefühle
  • Kopfschmerz
  • Ohrensausen
  • Müdigkeit
  • Atemnot
  • Nervosität

Arteriosklerose

  • Beinschmerz
  • Herzschmerzen
  • Herz-Rhythmus-Störungen
  • Herzschwäche und Angina pectoris-Anfälle

Hierbei droht sogar die Gefahr vor einem Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Diese Störungen können behandelt werden und können somit auch wieder verschwinden, vorausgesetzt diese werden frühzeitig behandelt. Weiterhin gilt vorbeugen. Gehört man selbst zu einer Risikogruppe oder man hat einen Betroffenen in der Familie, sollte man auf jeden Fall zu regelmäßigen Vorsorge-Untersuchungen gehen.

Diagnose: Erhöhter Cholesterin-Wert

Cholesterin ist ein wichtiger Stoff, der für den menschlichen Körper überlebenswichtig ist. Cholesterin wird vom Körper selbst produziert und dient zum Schutz der Zellen, Hormone werden gebildet und auch die Verdauung ist vom Cholesterin abhängig. Zusätzlich wird über die Nahrung, besonders aus tierischen Fetten, Cholesterin aufgenommen. Ist nun der Cholesterinhaushalt gestört, kann dieses verheerende  gesundheitliche Folgen mit sich bringen. Daher raten Ärzte ab dem 35. Lebensjahr regelmäßig zum Arzt zu gehen, um den Cholesterin-Wert bestimmen zu lassen und somit eine Kontrolle über diesen zu behalten.

Der Arzt nimmt dem Patienten Blut ab, wichtig ist, dass der Patient nüchtern ist und 12 Stunden vor der Abnahme nichts gegessen hat. Das Blut wird dann in einem Labor auf folgende Werte überprüft:

  • Gesamt Cholesterin-Wert
  • Wert an gutem HDL-Cholesterin
  • Wert an schlechtem LDL-Cholesterin
  • Triglyceride-Wert

Bei der Blutuntersuchung muss nun beachtet werden, dass das Gesamtbild vom Patienten betrachtet werden muss. Der Gesamtwert an Cholesterin sagt wenig darüber aus, ob ein Patient gefährdet ist. Ein hoher HDL-Wert bedeutet sogar, dass ein gewisser Schutz vor Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems besteht. Ist der LDL-Wert zu hoch und übersteigt den Wert von 160 Milligramm pro Deziliter, sollte man schnell handeln. Zu dem Cholesterin-Wert wird auch der Wert der Triglyceride bestimmt. Hierbei ist zu beachten, dass es nicht erwiesen ist, ob ein erhöhter Wert ein Risiko für Arteriosklerose darstellt. Bestimmt ist, dass dieses ein Indiz dafür ist, dass zum Beispiel eine Entzündung der Schilddrüse vorliegt. Weiterhin sind viele Triglyceride dafür verantwortlich, dass die Konzentration des schädlichen LDL-Cholesterins steigt.

für erhöhte Cholesterin-Werte

Die Ernährung allein bringt den Cholesterinhaushalt des Körpers nicht aus dem Gleichgewicht. Oftmals hat das Erbgut einen großen Einfluss auf die Werte und ein erhöhter Cholesterin-Wert kann durch Krankheiten wie Unterfunktion der Schilddrüse oder schwere Nieren- oder Lebererkrankungen verursacht werden. Dazu kommt noch, dass Rauchen, hoher Blutdruck, Übergewicht, und auch der Lebensstil für einen hohen Cholesterin-Wert sorgen können und somit das Risiko für einen ansteigt.

Bei der Bestimmung des Risikos muss der Arzt auch das Alter, das Geschlecht, den eventuellen Zigarettenkonsum, mögliche Erkrankungen wie miteinbeziehen. Bei Männern besteht ein höheres Risiko für eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-System, Ältere Menschen sind gefährdeter als jüngere Menschen.

Zahlen, Daten, Fakten

Der Gesamt-Cholesterinwert sollte nicht höher sein als 200 Milligramm pro Deziliter. Hierbei ist zu beachten, dass dieser Wert im Laufe des Lebens ansteigt. Daher kann man sich an folgende Faustformel halten:

200 Milligramm pro Deziliter plus Lebensjahre

Bei einem Wert von über 200 sollte man nicht gleich in Panik geraten, sondern einen kühlen Kopf bewahren und mögliche Risikofaktoren unter die Lupe nehmen und einen Arzt zu Rate ziehen.

Weiterhin gelten folgende Werte als Richtwerte:

  • HDL-Cholesterin = mehr als 40 Milligramm pro Deziliter
  • LDL-Cholesterin = unter 160 Milligramm pro Deziliter
  • Triglyceride = unter 200 Milligramm pro Deziliter

Haustiere: Gesundheit und Spaß am Leben

Umfragen haben ergeben, dass ein Großteil der Senioren ihr Leben mit einem Haustier wie einem Hund, einer Katze, einem Nagetier, einem Vogel oder aber Fischen im Aquarium teilt. Diese besondere Lebensgemeinschaft birgt viele positive Seiten und greift dem Senior doch sehr unter die Arme. Die Statistik zeigt, dass sich überwiegend allein lebende ältere Menschen einen treuen Gefährten ins Haus holen.

Die wird gefördert

Hält sich der Senior einen Hund, ist er gezwungen jeden Tag mehrfach mit seinem Schützling Gassi zu gehen und kommt somit garantiert immer an die frische Luft und bleibt nicht in der Wohnung hocken. Die Bewegung, natürlich angepasst an die gesundheitliche Fitness, hilft dem älteren Menschen die Abwehrkräfte zu stärken und es fördert zusätzlich den Kreislauf, die Gelenke und auch die Muskulatur, nicht außer Acht zu lassen ist, dass so auch unnütze Pfunde regelmäßig abtrainiert werden.

Die Katzenliebhaber unter den Senioren senken beim Streicheln der Katze den Blutdruck und den Puls, was sehr beruhigend ist und hilft ungemein bei Menschen, die Bluthochdruck haben. Das gleiche gilt natürlich beim Streicheln von Hund oder Nagetier.

Kaum zu glauben, aber wahr ist, dass Senioren mit Haustieren weniger Medikamente nehmen und auch seltener erkältet sind. Das Lecken des Hundes oder der Katze über die Haut des Menschen kann stimulierend wirken und sorgt für eine bessere Durchblutung.

Haustiere wecken Gefühle, Emotionen und Verantwortung

Das Haustier sorgt nicht nur für die körperliche , denn Tiere wirken auch auf die Seele des Menschen ein. Ältere Menschen haben oftmals schon sehr viel erlebt, positive wie auch negative oder sogar grausame Situationen sind an ihnen vorüber gegangen und verursachen nicht selten Depressionen. Ein Haustier sorgt dafür, dass der ältere Mensch aufgefordert  wird, aktiv zu werden, Verantwortung für das Tier zu übernehmen und kann somit auch lernen, wieder für sich selbst die Verantwortung zu tragen. Die kleinen Begleiter minimieren die Einsamkeit, die Menschen durch persönliche Verluste ihrer Familie bzw. des Lebenspartners erleiden. Selbstverständlich werden diese niemals gänzlich beiseite gewischt, können aber durch die neu erworbene Lebensfreude besser verarbeitet werden. Hinzu kommt, dass sich Tierbesitzer grundsätzlich gut untereinander verstehen, wenn es um ihre Lieblinge geht und sorgen immer für Gesprächsstoff. Haustiere wecken bei dem älteren Menschen Gefühle wie Freude, Verantwortung und auch Spaß am Leben. Tiere freuen sich, wenn sich jemand um sie kümmert, ihnen Zuwendung schenkt, sie streichelt oder mit ihnen redet. Für sie sind Alter, Aussehen, Gebrechen oder auch Krankheit irrelevant und sind immer offen mit ihrem Gegenüber.

Was bei der Anschaffung zu beachten ist

Bevor sich ein älterer Mensch für die Anschaffung eines Haustieres entscheidet, sollte er gründlich bedenken, welche Vor- und Nachteile dieses Vorhaben hat. Hierbei sind nicht nur die Anschaffungskosten oder Unterhaltungskosten gemeint. Tiere haben unterschiedliche Lebenserwartungen, die auf jeden Fall berücksichtigt werden müssen. Ein Hund, je nach Rasse, kann bis zu 16 Jahre alt werden. Eine Katze hat eine Lebenserwartung von bis zu 23 Jahren und ein Papagei mit über 60 Jahren oder eine Schildkröte mit über 150 bis 200 Jahren überleben nicht nur ihre Besitzer sondern auch die Kinder und wahrscheinlich auch die Enkelkinder und weitere. Ein Haustier braucht viel Pflege, man muss es sauber machen oder aber mit ihm Gassi gehen, es muss gefüttert werden und auch mit frischem Wasser versorgt werden. Auch Tiere können mal krank werden und müssen dann zum Tierarzt, was auch sehr kostspielig werden kann. Je nach gesundheitlicher Verfassung des Seniors, können eventuell bestimmte Arbeiten wie das Reinigen des Aquariums oder des Katzenklos nicht mehr oder nur sehr schlecht erledigt werden. Man sollte allerdings beachten, dass man sich nicht auf Hilfe von außen verlassen sollte, denn im Zweifel ist der Senior mit seinem Haustier allein. Eine selbstständige Betreuung des Tieres sollte auf jeden Fall gewährleistet sein, denn das Tier kann seinem Besitzer helfen, ist aber auf seinen Besitzer angewiesen und sein Leben hängt von diesem ab.

Tiere für ältere Menschen

Der Hund

Quelle: ferienwohnungennormandie.de

Der Hund ist für viele Senioren ein treuer Begleiter. Entscheidet sich ein Mensch für einen Hund, muss er sich vor der Anschaffung über viele Dinge bewusst werden.

  • Ist der Hund in meiner Wohnung erlaubt?
  • Wie hoch ist die Hundesteuer?
  • Kann ich den täglichen Auslauf für das Tier gewährleisten?
  • Welche Kosten kommen auf mich zu? (Anschaffung, Unterhaltung, Tierarzt)
  • Möchte ich im Alter noch viel reisen? Wo bringe ich den Hund dann unter?
  • Muss ich öfter mal ins Krankenhaus aufgrund von Erkrankungen?
  • Welche Rasse passt zu mir?
  • Welche Größe passt zu mir?
  • Wie alt sollte das Tier sein?

Diese und noch mehr Fragen sollten sich im Vorfeld gestellt werden und man sollte sich am besten mit einem Tierarzt, einem Züchter oder aber mit Tierheimpersonal in Verbindung setzen und sich ausreichend informieren.

Die Katze

Quelle: i.computer-bild.de

Die Katze kann im Haus oder als Freigänger gehalten werden, wobei Senioren doch eher die reine Hauskatze bevorzugen. Ein paar der genannten Fragen beim Hund treffen auch auf eine Katze zu. Nicht zu vergessen ist, dass eine Katze einen eigenen Charakter hat und nicht immer schmusig und anhänglich ist. Eine Katze kann einem auch schon mal, je nach Laune, die kalte Schulter zeigen und im gleichen Moment wieder schmusebedürftig sein. Dieses wechselhafte Gemüt kann je nach Erkrankung negative Auswirkungen haben. Ansonsten ist die Katze aufgrund ihrer Eigenschaften ein gern gesehener Begleiter in der Wohnung eines älteren Menschen. Eine Katze benötigt zusätzliches Equipment wie einem Katzenklo und einem Kratzbaum und sollte natürlich nicht zu klein sein, damit auch eventuelle Schäden an der Einrichtung vermieden werden.

Kaninchen und Meerschweinchen

Quelle: gu.de

 

Quelle: tierarztpraxis-stippl.de


Kaninchen und Meerschweinchen teilen ebenfalls sehr häufig ihr Leben mit einem älteren Menschen. Sie müssen nicht vor die Tür und benötigen, außer einem großen Käfig und täglichen Freilauf in der Wohnung, kein zusätzliches Equipment. Bei den Nagern ist zu bedenken, dass sie in kleinen Gruppen gehalten werden sollten, mindestens aber zu zweit. Auch die Reinigung des Käfigs kann anstrengend sein.

Vögel und Papageien

Nicht selten sind Wellensittiche, Nymphensittiche oder sogar Papageien in Senioren-Haushalten zu finden. Sie verbreiten mit ihrem  fröhlichen Gezwitscher gute Laune, können aber auch anstrengend sein, wenn sie keine Ruhepausen kennen. Vögel, speziell Papageien, können sehr alt werden, was einen erheblichen Nachteil darstellen kann.

Quelle: view.stern.de/de

Quelle: img.fotocommunity.com

Fische

Fische sind keine Tiere zum Anfassen oder Liebhaben. Sie leben in einem Aquarium und sind schön anzuschauen und wirken beruhigend auf den älteren Menschen. Wie auch die anderen Tiere, benötigen Fische ebenfalls regelmäßige Pflege des Aquariums. Diese Arbeit ist sehr aufwendig und kräftezehrend, können aber mit viel Ruhe und Sorgfalt erledigt werden. Besonders praktisch ist, dass Reisen oder Krankenhausaufenthalte kein Problem darstellen, da man das Licht im Aquarium als auch die Futtergabe elektronisch steuern kann.

Quelle: schwabenaquaristik.de

Auf jeden Fall hat der ältere Mensch mit seinem Tier einen treuen Gefährten, mit dem er durch dick und dünn gehen kann und mit ihm noch viel Spaß im Leben haben kann.

Gefäßverkalkung (Arteriosklerose)

Die Gefäßverkalkung – auch unter dem Namen bekannt – ist eine der am weitesten verbreiteten Krankheiten in unserer Gesellschaft. Gerade ältere Menschen haben oft mit zu kämpfen, aber auch junge Menschen sind keineswegs dagegen gefeilt.

Bei einer kommt es über mehrere Jahre hinweg zu einer Veränderung der Blutgefäße, welche zunächst völlig symptomfrei abläuft und damit nur sehr schwer zu diagnostizieren ist. Mit Fortschreiten der Krankheit verlieren die Gefäßwände ihre Elastizität und verkalken immer mehr. Der Gefäßdurchmesser schrumpft dabei erheblich, was schließlich dazu führt, dass das Blut an seinem normalen Fluss gehindert wird. Dies geschieht durch die Ablagerung von sogenannten Plaques, welche aus weißen Blutkörperchen und Blutfetten bestehen.

Ursachen für eine Arteriosklerose

Für eine Gefäßverkalkung gibt es mehrere mögliche Ursachen. So gilt beispielsweise ein erhöhter Cholesterinspiegel als bedeutender Risikofaktor, aber auch Übergewicht, und Bluthochdruck begünstigen die Entstehung von Arteriosklerose. Ein besonders hohes Risiko an einer Gefäßverkalkung zu erkranken haben Raucher. Wer das Rauchen aufgibt, senkt schon nach wenigen Monaten das Erkrankungsrisiko beträchtlich.

Neben diesen Faktoren spielen auch noch Stress, ungenügende Bewegung oder genetische Veranlagung eine bedeutende Rolle.

Symptome einer fortgeschrittenen Arteriosklerose

Die Folgen einer Gefäßverkalkung sind vielseitig. So gibt es einerseits körperliche Symptome wie schmerzende oder häufig einschlafende Gliedern, Durchblutungsstörungen, erhöhter Blutdruck Brustschmerzen und Brustspannungen und andererseits psychische Symptome wie etwa Schwindelgefühl, allgemeines Desinteresse, Konzentrationsschwierigkeiten, Energielosigkeit und Erschöpfungsgefühl sowie Gleichgewichtsstörungen.

Eine über einen längeren Zeitraum hinweg unbehandelte Arteriosklerose führt letztlich mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Schlaganfall, einem oder einer Thrombose.

Behandlung von Arteriosklerose

Behandelt wird die Arteriosklerose durch verschiedene Medikamente, von denen viele die der Gefäßverkalkung zu Grunde liegende Ursache wie beispielsweise einen zu hohen Cholesterinwert behandeln. Zudem besteht die Möglichkeit bei betroffenen Gefäßen einen Bypass zu legen oder eine Gefäßprothese anzubringen.

Checkliste zur Vorbeugung

Auch wenn eine Behandlung bei Arteriosklerose meist möglich ist, sollte das Ziel eines Jeden natürlich sein, dass es überhaupt nicht zum Ausbruch der Krankheit kommt. Einige wenige Vorbeugemaßnahmen können hier schon Wunder bewirken und senken das Risiko einer Erkrankung deutlich. Wer sich die folgende Liste zur Vorbeugung zu Herzen nimmt, hat gute Chancen nicht an Arteriosklerose zu erkranken.

  • Ernährung: Eine gesunde Ernährung ist ein grundlegender Baustein der Vorbeugung – das gilt nicht nur für Arteriosklerose. Wichtig ist es hierbei nicht zu einseitig zu essen und auf zu viel Fett in Lebensmitteln zu achten. Wer mehr Obst und Gemüse anstatt fettes Fleisch zu sich nimmt, senkt ganz automatisch seinen Cholesterinspiegel und schaltet so bereits einen bedeutenden Faktor, der zu Arteriosklerose führen kann, aus.
  • Sport: Es ist eigentlich kein Geheimnis: Wer gesund leben möchte, sollte sich fit halten. Ein tägliches Ausdauertraining von 30 Minuten sorgt für eine gute Kondition und Fitness. Besonders Schwimmen eignet sich hierbei gut als Training, da so die Gelenke geschont werden. Durch regelmäßigen Ausdauersport wird zudem der Blutdruck gesenkt und Stress reduziert.
  • Verzicht auf Alkohol und Nikotin: Übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum stört die Durchblutung der Gefäße und begünstigt damit Arteriosklerose. Besonders Nikotin gilt als einer der bedeutendsten Risikofaktoren für eine Gefäßverkalkung. Also lieber Hände weg vom Glimmstängel.

Ursachen von Herzrhythmusstörungen

Eine Herzrhythmusstörung, im Volksmund häufig als Herzstolpern beschrieben, ist eine Störung der normalen Herzschlagfrequenz. Herzrhythmusstörungen treten nahezu bei jedem Menschen auf, müssen aber nicht immer krankhaft bedingt sein. Das eines durchschnittlichen Erwachsenen schlägt zwischen 60 und 100 mal pro Minute. Auf einen gesamten Tag hochgerechnet ergibt das etwa 100.000 Schläge. Dass bei einer solch hohen Anzahl das mal etwas schneller und mal etwas langsamer schlägt ist grundsätzlich normal, aufgrund der verschiedenen Tätigkeiten, die über den Tag verteilt erledigt werden. Bei Herzrhythmusstörungen ist die Herzfrequenz entweder erhöht, verlangsamt oder unregelmäßig. Bei häufigem Auftreten von Unregelmäßigkeiten, sollte in jedem Fall eine Langzeitkontrolle durch einen Arzt erfolgen und gegebenenfalls eine medikamentöse begonnen werden.

Wie machen sich Herzrhythmusstörungen bemerkbar?

Manchmal bemerken wir ein Herzstolpern, zusätzliche Herzschläge oder das kurzzeitige Aussetzen des Herzschlags. In den meisten Fällen spürt man diese gelegentlichen Herzrhythmusstörungen aber auch gar nicht und man wird erst durch Kontrolluntersuchungen (EKG) auf diese aufmerksam. Ist ein bereits vorgeschädigt, kann sich durch eine dauerhaft veränderte Herzfrequenz, eine schon bestehende Herzschwäche verschlimmern. Gefährliche Herzrhythmusstörungen können sogar dafür sorgen, dass der Blutkreislauf nicht mehr ausreichend funktioniert und es kann im schlimmsten Fall zu einem Kreislaufstillstand kommen.

Wodurch werden Herzrhythmusstörungen verursacht?

Natürliche bzw. nicht-krankhafte können zum Beispiel sportliche Aktivitäten oder Anstrengung sein, welche unser Herz schneller schlagen lässt. Im Gegenzug dazu schlägt es langsamer wenn wir uns ausruhen oder schlafen. Stress oder Aufregung, aber auch das Rauchen oder Koffein kann die Geschwindigkeit beeinflussen. Krankhafte Herzrhythmusstörungen sind in der Regel Schädigungen des natürlichen Reizleitungssystems des Herzens. Typische Erkrankungen hierfür, die meistens mit Herzrhythmusstörungen einhergehen sind zum Beispiel die Koronare Herzkrankheit, eine Herzklappen- oder Herzmuskelerkrankung, aber auch eine Schilddrüsen-überfunktion kann eine Ursache für Herzrhythmusstörungen sein.

Herzinfarkt: Diagnose und Therapie eines Herzinfarktes

Je schneller die Diagnose Herzinfarkt gestellt wird und die richtige begonnen werden kann, desto besser sind die Chancen für den Betroffenen. Während man den Rettungsdienst alarmiert sollte schon darauf geachtet werden, dass die Person mit einem vermutlichen sich in einer sitzenden Position befindet, denn ein erhöhter Oberkörper entlastet den Herzmuskel und erleichtert die Atmung.

Neben den typischen Symptomen über die der Betroffene selbst klagt, gehören zur Diagnostik in erster Linie die Kontrolle der Vitalzeichen (Puls, Blutdruck, Atemfrequenz) zuzüglich eines EKGs. Das EKG zeigt bei einem akuten typische Veränderungen, durch die ein Arzt schnell die Diagnose stellen kann. Zusätzlich werden Blutuntersuchungen durchgeführt um die Diagnose zu bestätigen.

Der Notarzt beginnt schon auf dem Transport in das Krankenhaus mit der , indem er Medikamente zur Blutverdünnung verabreicht. Hierdurch erhofft man sich, dass wieder ein geringer Anteil an Sauerstoff in die betroffenen Regionen des Herzens gelangen, falls es sich nicht um einen totalen Verschluss handelt, sondern lediglich um eine Verengung der Herzkranzgefäße. Weiterhin verabreicht der Notarzt schmerzlindernde Medikamente und Sauerstoff.

In der Klinik steht die Überwachung der Vitalzeichen im Vordergrund. Heutzutage werden zur genauen Diagnostik sowie zur ersten invasiven Therapie Herzkatheter-Untersuchungen durchgeführt. Während der Herzkatheter Untersuchung können nun die Herzkranzgefäße geweitet werden, wodurch der Blutfluss wieder möglich gemacht werden kann.

In einigen Fällen reicht das Weiten der Gefäße allerdings auf Dauer nicht aus und der Herzinfarktpatient muss sich einer Bypassoperation als endgültige Therapie unterziehen, um sicherzustellen, dass das wieder ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden kann.

Unabhängig davon welche Maßnahme letztendlich notwendig ist, wird eine Medikamenteneinnahme für das weitere Leben unabdingbar sein. Hierbei handelt es sich um Medikamente zur Blutverdünnung und gegebenenfalls zur Unterstützung der Herztätigkeit, welche kontinuierlich auch nach dem Klinikaufenthalt eingenommen werden müssen.

Nach dem Krankenhausaufenthalt kommt es fast immer zu einer Rehabilitationstherapie, bei der der Betroffene lernt mit seiner Erkrankungen im Alltag umzugehen und auf was zu achten ist um einem erneuten Infarktgeschehen vorzubeugen.

Herzinfarkt: Einen akuten Herzinfarkt kann man an folgenden Symptomen erkennen

Durch den totalen Verschluss einer oder mehreren Herzkranzarterien, werden einige Regionen des Herzens nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt und Herzmuskelgewebe wird geschädigt und auf Dauer kommt es zum Absterben des Gewebes ().

Dieses Geschehen hat zur Folge, dass die betroffenen Personen über verschiedene Symptome bei einem akuten klagen. Einige dieser Symptome sind auch bei anderen Krankheitsbildern zu beobachten, allerdings gibt es ein paar Leitsymptome, die deutlich auf einen akuten hinweisen.

Allen voran sind die stechenden Brustschmerzen, welche am stärksten hinter dem Brustbein zu spüren sind. Die Schmerzen strahlen meist in benachbarte Körperregionen aus wie zum Beispiel in den Rücken- und Schulterbereich, in den oberen Bauchbereich, die Arme oder auch in den Hals-und Kieferbereich.

Viele -Betroffenene schildern, dass sie ein einengendes Gefühl in der Brust verspüren, welches oftmals mit Atemnot einher geht. Kalter Schweiß und eine blasse Gesichtsfarbe sind ebenfalls häufige Symptome, welche auf einen Herzinfarkt hindeuten.

Ein niedriger Blutdruck und ein schneller Puls, den viele als so genanntes Herzrasen bezeichnen, sind eine Folge der mangelnden Sauerstoffversorgung. Ein Großteil klagt ebenfalls über Übelkeit bis hin zum Erbrechen und eine Todesangst ist oft zu beobachten, welche bei älteren Menschen oft mit Verwirrtheit einhergeht.

Jeder menschliche Körper reagiert jedoch anders auf verschiedenste Einflüsse, demnach kann es auch zu diversen anderen Symptomen kommen, die unter Umständen nicht zu einem typischen Infarktgeschehen passen. Gerade bei älteren Menschen, Diabetikern und Frauen fehlen oftmals viele der typischen Symptome oder sind nur in abgeschwächter Form vorhanden. Aufgrund dieser Tatsache wird der Herzinfarkt als solcher oft nicht erkannt, man spricht hier von einem stummen Herzinfarkt.

Ein Herzinfarkt darf nie unterschätzt werden, denn bei einem hohen prozentualen Anteil der Betroffenen verläuft der Herzinfarkt tödlich. Bei den geringsten Anzeichen die auf einen Herzinfarkt hindeuten sollte umgehend der Rettungsdienst mit Notarzt angefordert werden, da gerade die ersten Minuten entscheidend für den Verlauf und den Ausgang sind.

Herzinfarkt: Ursachen welche zu einem akuten Herzinfarkt führen können

Die wohl häufigste Ursache für einen ist die Gefäßverkalkung (Arteriosklerose). Hierbei handelt es sich um einen sich langsam entwickelnden Prozess der letzten Endes zum führt. Die Blutgefäße, welche den Körper mit Sauerstoff reichem Blut versorgen, verengen sich zunehmend durch Ablagerungen bis diese letztendlich gänzlich verschlossen sind. Passiert dies in den Herzkranzgefäßen, welche das Herz mit Sauerstoff versorgen, sprechen wir vom akuten .

Es gibt eine Menge bekannter und Risikofaktoren für einen Herzinfarkt, wie zum Beispiel das Rauchen, falsche Ernährung, Übergewicht, aber auch steigendes Alter und Bewegungsmangel sind häufig die Ursache für einen Herzinfarkt.

Durch all diese Risikofaktoren leiden die Blutgefäße merkbar und es kommt durch erhöhten Fettgehalt oder andere Stoffe ebenfalls zu Ablagerungen an den Gefäßwänden, welche den Sauerstofftransport einschränken.

Eine weitere sehr häufige Ursache für einen Herzinfarkt ist Stress. Jeder von uns ist ständigem Stress ausgesetzt, hierbei unterscheidet man allerdings zwei Formen den positiven und negativen Stress. Als Ursache für den Herzinfarkt sehen wir die negativen Stress an, wie zum Beispiel übermäßigen und kontinuierlichen Leistungs- und Zeitdruck im Berufsleben.

Wenn zur noch Bluthochdruck oder Stoffwechselerkrankungen wie zum Beispiel die Zuckerkrankheit Diabetes hinzu kommen, wird das Risiko noch einmal erhöht an einem Herzinfarkt zu erkranken.

Eher selten, aber dennoch als Ursache anzusehen ist ein verschlepptes Blutgerinnsel, welches eine Herzkranzarterien verschließt. Hierbei sprechen wir von einer Embolie, die meist eine Thrombose zur Ursache hat.

Spezialisten sind sich immer noch nicht einig, ob eine genetische Veranlagung als Ursache für einen Herzinfarkt anzusehen ist. Dennoch vermutet man, dass bei Personen, wo im familiären Umfeld Herz-Kreislauf-Erkrankungen diagnostiziert wurden, ein erhöhtes Risiko besteht ebenfalls an einer solchen zu erkranken.

In den meisten Fällen besteht die Ursache für einen akuten Herzinfarkt allerdings aus einer Kombination mehrerer dieser Risikofaktoren. Eines kann man allerdings zu allen zusammenfassend sagen, dass es nicht plötzlich zu einem Herzinfarkt aus dem Nichts kommt, sondern sich dieser über Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg entwickelt.