Ein Mensch legt in seinem Leben durchschnittlich 160.000 Kilometer zurück – von seinen Füßen getragen. Als wichtigstes Transportmittel des Menschen, haben Füße Unglaubliches zu stemmen, oft werden sie trotz ihrer Leistungen aber stiefmütterlich behandelt. Nicht wenige Menschen geben ihrem Auto mehr Streicheleinheiten als ihren Füßen. Zeit, das zu ändern!
Schlecht behandelte Füße wehren sich
Früher oder später rächen sich schlecht behandelte Füße: Juckreize, Blasenbildung oder Schwellungen, oft auch Pilze sorgen für Schmerzen bei Schritt und Tritt. Schmerzende Hautrisse sind keine Seltenheit, hindern Menschen am Gehen und sind der ideale Nährboden für Infektionen. Handeln ist angesagt, denn Fußprobleme können jeden Menschen treffen. Um schweren Schädigungen vorzubeugen, gilt es, die Füße zu verwöhnen. Und das leistet medizinische Fußpflege.
Für wen eignet sich medizinische Fußpflege?
Fußpfleger nennen sich Podologen und grundsätzlich ist nicht jedes Fußproblem gleich krankhaft. Die ersten Schritte der Fußpflege können durchaus zuhause vorgenommen werden. Dazu gehört das Eincremen, aber auch das Raspeln der Hornhaut. Ist es schon soweit, dass Wunden, Pilze oder Infektionen sichtbar sind, sollten ausgebildete Fußpfleger ans Werk. Gerade Diabetiker leiden oft unter Fußproblemen. Trockene und schuppige Haut dürfte Diabetikern bekannt vorkommen. Nervenerkrankungen an den Füßen sind deutlich schwerwiegender; sie können durch schlechte Blutzuckereinstellungen oder unbemerkter Diabetes entstehen. Betroffene können keine Wärme- und Kältereize mehr empfinden, kleine Risse, die an den Füßen entstanden sind, werden ebenso wenig wahrgenommen. Nahezu unbemerkt können sie sich entzünden und schwerwiegende Verletzungen hervorrufen. Überwichtige Menschen und jene, die mit Rheuma sowie Venenerkrankungen zu tun haben, leiden ebenfalls überdurchschnittlich häufig an Fußproblemen. Medizinische Fußpflege verfolgt in solchen Fällen verschiedene Heilungsansätze, um Probleme schnell behandeln zu können.
Verschiedene Behandlungsmethoden
Unabhängig von der gewählten Behandlungsmethode verfolgt die medzinische Fußpflege das Ziel, Füße umfassend zu behandeln und Erkrankungen zu heilen sowie vorbeugend auf etwaige Erkrankungen einzuwirken. Der Behandlung geht zumeist ein Fußbad voraus, um die Hornhaut nach dem Bad behandeln, wenn nötig entfernen zu können. Im Anschluss wird pflegende Heilcreme aufgetragen, um die Füße mit Feuchtigkeit zu versorgen. Sind die Füße von Pilz befallen, folgen spezielle Mittel, die die Pilze abtöten sollen. Optional kann das Eincremen der Füße mithilfe einer klasssichen Fußmassage erfolgen. Gerade, wenn Patienten über Schmerzen an den Füßen klagen, kann das wohltuende Wirkungen haben. Abgesehen von der Entspannung, werden durch solche Behandlungen die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt.
