Bluthochdruck, ist eine Erkrankung, die gravierende Folgen auf wichtige Organe haben kann. Sie wird jedoch nicht immer vom Betroffenen rechtzeitig erkannt, weil keine Schmerzen damit verbunden sind und viele Personen die Symptome des Bluthochdrucks nicht genau kennen. Die sicherste und einfachste Methode festzustellen, ob man an Bluthochdruck leidet, ist das Messen des Blutdrucks. Eine Überprüfung wird neben den Arztpraxen auch in Apotheken meist kostenfrei angeboten. Doch auch spezielle Symptome beim Bluthochdruck lassen sich erkennen und zu den ersten typischen Alarmzeichen gehört der Schwindel, welcher zu unterschiedlichen Tageszeiten auftritt. Verbunden mit dem Schwindel ist meist auch eine nervöse Unruhe, wie auch Kopfschmerzen im hinteren Bereich des Kopfes. Manche Betroffene leiden auch an häufigem Nasenbluten oder einem „Sausen“ in den Ohren. Bei einigen Personen mit Bluthochdruck kommt es zu einer Rötung der Haut, vor allem im Gesicht, ohne dass eine besondere Anstrengung vorliegt. Eine Beeinträchtigung der Sehstärke, kann ebenfalls eine Folge von Bluthochdruck sein, wenn der Betroffene nicht ohnehin an einer Sehschwäche leidet.
Auf welche Symptome sollte ich achten?
Die Symptome beim Bluthochdruck äußern sich unterschiedlich stark, je nach Person, wodurch der Besuch beim Arzt oft sehr spät erfolgt. Im schlimmsten Fall wird Bluthochdruck erst erkannt, wenn es bereits zu Folgeschäden an anderen Organen gekommen ist, wie zum Beispiel an Herz, Gehirn oder Nieren. Wer über Jahre hinweg Symptome seines Bluthochdrucks ignoriert, riskiert an einem Herzinfarkt, einem Schlaganfall oder Nierenfunktionsstörungen zu erkranken, deren Auswirkungen irreparabel sind. Menschen bei denen Bluthochdruck bereits in der Familie vorgekommen ist, sollten besonders darauf achten, weil eine erbliche Veranlagung nicht unwahrscheinlich ist. Wer die Symptome weiter beobachten will, sollte sein Augenmerk auch auf die eigene Lebensführung richten. Eine ungesunde Lebensweise, falsche Ernährung, übermäßiger Verzehr von Alkohol, Rauchen und Übergewicht erhöhen die Risiken und lassen aus leichten Blutdruckschwankungen schnell einen lebensbedrohlichen Bluthochdruck werden.
Medikamente sind notwendig
Regelmäßige Blutdruckmessungen und eine gezielte Medikation gehören zur Therapie, um schwere Folgeschäden an anderen Organen zu vermeiden. Wer die Symptome beim Bluthochdruck erkennt, sollte seinen Lebensstil ändern. Das kontrollierte messen des Blutdrucks zu Hause hilft oft weiter, den eigenen Blutdruck in den Griff zu bekommen. Dazu gibt es viele verschiedene Geräte zur Auswahl und man sollte sich dazu in einer Apotheke beraten lassen. Außergewöhnliche Begleitumstände bei der Messung und vor allem die ermittelten Werte sollten in eine Liste eingetragen werden. Der behandelnde Arzt wird die Aufzeichnungen beobachten und den Blutdruck mit Medikamenten einstellen..