Spinning als Trendsport

oder ist ein Gruppentrainingsprogramm, welches als Ausdauersport auf fest montierten Fahrrädern, den sogenannten Indoorbikes praktiziert wird. Diese Sportart kam bereits in den 80er Jahren groß in Mode. Zur Motivation der Teilnehmer läuft im Hintergrund sehr oft Musik.

Wie funktioniert ?

Damit das Training effektiv wird, erfolgt die Kraftübertragung mit einem Zahnriemen, der eine Schwungscheibe bewegt. Diese Scheibe wiegt je nach Hersteller zwischen 18 kg und 25 kg. Mittels eines Einstellknopfes an dem Spinningbike kann die Bremskraft reguliert werden.

Spinning wird oft in einer Gruppe ausgeführt. Die Gruppe wird durch einen sogenannten „Instructor“ oder auch „Presenter“ angeleitet. Je nach Musik wird die Trittfrequenz festgelegt. Der „Instructor“ bestimmt auch, welche Fahrweise zum Einsatz kommt. Hier gibt es die Möglichkeit des Tretens im Sitzen oder auch eine Art Wiegetritt. Außerdem gibt der „Instructor“ auch die Höhe des Widerstandes vor. Selbstverständlich kann aber jeder Teilnehmer seine eigene Widerstandshöhe bestimmen. Somit ist für jede Altersstufe und jede körperliche Fitness geeignet.

Oftmals finden richtige Spinning-Events statt. Üblicherweise dauert eine Spinning-Einheit zwischen 3 und 6 Stunden. Es sind aber auch 24-Stunden-Events möglich, die natürlich einiges an Fitness von den Teilnehmern abverlangen.

Spinning, das ideale Trainingskonzept

Spinning® ist mehr als nur ein Work-out. Mit Spinning möchte man seine Fitness und natürlich auch seine Gesundheit verbessern. Dabei ist es egal, ob man als Teilnehmer nur fitter werden möchte oder aber einfach nur dem stressigen Alltag davonfahren möchte.

Damit Spinning für jeden effektiv ist, wird das Training in unterschiedliche Zonen eingeteilt.

Aktivierung des Fettstoffwechsels

Diese Einheit nennt sich Endurance und arbeitet mit einer Auslastung von 65 – 75 % der maximalen HF. Hierbei wird der Körper beansprucht und der Fettstoffwechsel angeregt. Wichtig ist hier aber, dass der Körper nicht ausgepowert wird.

Verbesserung der Kraftausdauer

Bei der Einheit Strength arbeitet man mit einer Auslastung von 75 – 85 % der maximalen HF. Zu vergleichen ist das Training, wie Radfahren am Berg. Man trainiert hierbei die Ausdauer und die Leistungssteigerung im moderat anaeroben und im aeroben Bereich.

Förderung der mentalen Fähigkeit

Diese Art des Trainings nennt sich Intervall. Die Auslastung liegt hier bei 65 – 92 % der maximalen HF. Nach einer hohen Belastung kommt eine schnelle Erholungsphase. Die Zeitabstände der Be-und Entlastung sind aber immer im Vorfeld fest definiert.

Fitness – gerade im Alter wichtig

Wer sich fit fühlt, ist nicht nur gesundheitlich stabil, sondern hat auch weniger mit Depressionen, Stress und Ängsten zu tun. Durch sportliche Betätigung arbeitet der Stoffwechsel besser, der Körper wird weniger anfällig für Krankheiten, latent vorhandene Erkrankungen brechen oftmals nicht aus. Nach dem fühlt sich der Körper entspannt an, der Geist arbeitet reger und wird aufnahmefähiger. wirkt sich positiv auf das Selbstbewusstsein aus, die Lebenseinstellung ändert sich. Menschen, die viel wert auf ihre körperliche legen, können das Leben meistens auch noch in hohem Alter in vollen Zügen genießen.

Für und wider sportlicher Betätigung

Es gibt eigentlich kein Argument gegen sportliche Betätigungen auch im Alter. Die Belastbarkeit sollte allerdings im Vorfeld auf jeden Fall vom Arzt abgeklärt werden, nicht jede Sportart ist für jeden Menschen geeignet. Zum einen hängt die Wahl von der körperlichen Verfassung ab, zum andern von den Interessen. Es macht wenig Sinn, mit einer Sportart zu beginnen, nur weil sie als geeignet und gesund gilt, wenn im Grund ein Widerwillen vorliegt. Wer Wassersport nicht leiden kann, sollte tunlichst nicht Schwimmen wählen, nur weil ein Hallenbad in der Nähe ist. Grundsätzlich ist jeder erlaubt, solange er in Maßen und auf den Körper abgestimmt ausgeübt wird.

Sportarten, die das Wohlbefinden erhöhen

Gerade Senioren sollten sich für Sportarten entscheiden, die nicht auf Kraft, sondern auf Ausdauer ausgelegt sind. Als besonders geeignet gelten hierbei:

  • Schwimmen
  • Wandern und Walken
  • Radfahren
  • Leichtes Kraft-
  • Aquafitness (Fitnesstraining im Wasser, schont die Muskeln und Sehnen)
  • Wassergymnastik
  • Aquajogging (Laufen im Wasser, trainiert die Sehen, Bänder und Gelenke ohne sie zu belasten)
  • Aquacycling (Radfahren im Wasser, besonders effektiv für die Ausdauer)

Die Zahl der wöchentlichen Trainingseinheiten hängt vom körperlichen Allgemeinzustand ab und sind individuell zu entscheiden. Generell gilt, langsam anfangen und systematisch die Anforderungen steigern – aber das Ziel bitte nicht zu hoch stecken, das vermeidet Enttäuschungen.

Training in der Gruppe erhöht den Spaß

  • Trainieren Sie mit Gleichgesinnten, denn dies erhöht den Spaßfaktor ungemein.
  • In Gruppe spornt man sich gegenseitig an.
  • Nach dem Training gemeinsam etwas unternehmen.
  • Durch das Training neue Bekanntschaften schließen.

Ausdauertraining im Alter

– gerade – ist wichtig, um sich fit zu halten und wirkt besonders im Alter prophylaktisch gegen allerlei Krankheiten. Viele Senioren schrecken allerdings leider vor regelmäßigem zurück und sind der Ansicht, dass nur etwas für die Jugend sei. Dies ist jedoch ein grundlegender Irrtum. Wer einige wenige wichtige Dinge beachtet, der kann auch im Alter sehr viel Freude am haben. Wichtig ist dabei gerade am Anfang sich nicht zu viel zuzumuten. Prinzipiell ist besonders ab 50 ein gründlicher Gesundheitscheck beim Arzt empfehlenswert bevor man mit dem Training beginnt. Die geplanten sportlichen Betätigungen sollten dabei im Vorfeld mit dem Arzt abgesprochen werden. Ansonsten sind Senioren in ihren sportlichen Tätigkeiten keine Grenzen gesetzt. Von leichtem bis hin zu Krafttraining, ist auch im Alter alles möglich. Im Folgenden sollen einige mögliche Sportarten, die im Alter ausgeübt werden könnten, kurz vorgestellt werden. Vielleicht ist ja die eine oder andere für Sie dabei.

  1. Wandern, Walking: Sind Sie gerne an der frischen Luft unterwegs und lieben das Wandern und die frische Luft in den Bergen? Dann ist Wandern oder Walking in der Natur vielleicht genau das richtige für Sie. Wandern ist ein gutes , das zudem noch die Gelenke schont. Lediglich bei schwereren Gelenkproblemen, wie beispielsweise Arthrosen, sollte darauf verzichtet werden.
  2. Joggen: Wer bereits über eine Grundausdauer verfügt, kann regelmäßig joggen gehen, um seine Ausdauer zu steigern. Absehen sollte man allerdings vom Joggen, wenn man mit Gelenk- oder Rückenproblemen zu kämpfen hat. Ein guter Tipp: Besonders in der Gruppe macht es Spaß zu joggen.
  3. Wassergymnastik, : Wassergymnastik und empfiehlt sich vor allem für Senioren, die mit Gelenk- oder Rückenschmerzen zu kämpfen haben. Wer regelmäßig schwimmt, Wassergymnastik oder Aquajogging betreibt, der bringt nicht nur seinen Kreislauf in Schwung, sondern kräftig darüber hinaus noch schonend seine Muskulatur. Beim sollte allerdings auf die richtige Technik geachtet werden.
  4. Radfahren: Radfahren empfiehlt sich vor allem Menschen mit Knie- und Hüftproblemen. Es gilt prinzipiell als sehr gutes Ausdauertraining. Im Vorfeld sollte man am besten professionellen Rat bezüglich der Sattelhöhe und der richtigen Sitzposition einholen, um Haltungsschäden zu vermeiden.
  5. Skiwandern, Skilanglauf: Wer ohnehin gerne im Schnee unterwegs ist, kann sich überlegen Skiwandern oder Skilanglauf als Ausdauertraining zu betreiben. Ob alleine oder in einer Gruppe, Skiwandern und Skilanglauf kann richtig Spaß machen und ist nebenbei noch ein klasse Training für den Kreislauf und den gesamten Bewegungsapparat.
  6. Krafttraining: Senioren im Fitnesscenter? Was für einige ältere Menschen noch eher irritierend klingen mag, ist für andere längst alltäglich: Der Gang zum örtlichen Fitnesscenter. Nicht nur junge Menschen, sondern auch immer mehr Senioren trainieren hier regelmäßig. Und das aus gutem Grund, denn eine Stärkung der Muskeln hat positive Effekte auf Beweglichkeit, Kreislauf und Stoffwechsel. Viele Krankenkassen bezuschussen übrigens den von professionellen Trainern angeleiteten Besuch eines Fitnesscenters