Hilfen im Alltag

Im Alter fallen einem Dinge, die man noch vor wenigen Jahren mit Leichtigkeit erledigen konnte, immer schwerer. Das ist frustrierend, muss aber keine allzu hohe Belastung darstellen, schließlich gibt es unzählige Hilfen, die einem das Leben im Alltag erleichtern können. Auch, wenn ein Senior noch nicht wirklich pflegebedürftig ist, gibt es gewisse Dinge, die er aufgrund seiner körperlichen Verfassung nicht mehr erledigen kann. Glücklicherweise gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Betreuungsleistungen und technischen Hilfsmitteln, die einem in dieser Hinsicht im Alter das Leben erleichtern können.

Betreuungs- und Unterstützungsangebote

Wir leben in einer alternden Gesellschaft. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich mittlerweile eine Vielzahl von Dienstleistern auf die von Senioren spezialisiert hat. Im Folgenden daher einige Beispiele wie das Leben eines Seniors durch solche Betruungs- und Unterstützungsangebote erleichtert werden kann:

  • Essen auf Rädern: Im Alter fällt es zunehmend schwerer sich lange in die Küche zu stellen und eine richtige Mahlzeit zu kochen. Das sogenannte Programm „Essen auf Rädern“ sorgt dafür, dass Senioren einmal (oder mehrmals) täglich eine warme Mahlzeit gebracht bekommen und so nicht auf gutes Essen verzichten müssen.
  • Einkaufshilfen: Auch das Einkaufen ist im Alter keine leichte Sache, zumal man die schweren Einkäufe auch noch nach Hause transportieren muss. Auch hierfür gibt es eine ganze Reihe von Dienstleistern, die das Einkaufen gerne übernehmen.
  • Alltagsprobleme: Der Alltag ist geradezu vollgestopft mit Kleinigkeiten, die bei einer schlechten körperlichen Verfassung zu einem alleine unlösbaren Problem werden. So kann bereits das Austauschen einer Glühbirne eine wahre Herausforderung sein. Glücklicherweise gibt es Helfer, die regelmäßig in der Woche vorbeischauen und einem im Alltag mit diesen Dingen helfen können.
  • Soziale Kontakte: Leider nehmen im Alter oftmals auch die sozialen Kontakte ab. Diese sind aber in vielerlei Hinsicht wichtig. Einerseits verhindert man so eine Altersdepression, andererseits wird durch regelmäßigen sozialen Kontakt auch das Gehirn trainiert. Eine ganze Reihe von Dienstleistern hat sich darauf spezialisiert alten Menschen genau in diesem Punkt weiterzuhelfen. Diese stellen sich als Gesprächspartner zur Verfügung und erlauben es dem jeweiligen Senioren sich einfach mal den Frust von der Seele zu reden. Der Service in diesem Bereich ist sehr vielfältig. So werden unter anderem Spiele zusammen gespielt, vorgelesen oder andere Aktivitäten unternommen. Auch das gemeinsame Schauen eines Films und eine anschließende Diskussion können für einen älteren Menschen sehr anregend sein und wirken der Einsamkeit entgegen. Sogar gemeinsame Urlaubsreisen sind möglich.
  • Pflegepersonal: Je nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit gibt es auch ausgebildetes Pflegepersonal, das einem im Alltag zur Seite steht und beispielsweise bei der körperlichen Hygiene hilft. Mitunter kann es sinnvoll sein, dass eine solche Pflegekraft in einem Zimmer im gleichen Haus wohnt, sodass sie im Notfall gleich zur Stelle ist.

Technische Hilfsmittel

Neben den persönlichen Betreuungsdiensten gibt es aber auch eine ganze Reihe von technischen Hilfsmitteln, die einem im Alltag behilflich sein können:

  • Seniorenhandys: Da es Senioren oft schwerfällt auf die viel zu kleinen Zahlen eines Handys zu tippen, gibt es sogenannte Seniorenhandys mit extra großen Zahlen und Displays. Diese sind gerade für Senioren mit leichter oder schwerer Parkinson-Krankheit empfehlenswert.
  • Treppenlifte: Viele Menschen bekommen im Alter große Schwierigkeiten damit längere Strecken zu gehen oder Treppen zu laufen. Die Treppen im eigenen Haus werden damit zu einer nicht zu vernachlässigenden Gefahr, schließlich besteht hier immer die Gefahr eines fatalen Sturzes. Treppenlifte helfen dabei dieses Problem zu lösen. Leider sind Treppenlifte nicht gerade billig, oft übernimmt die jeweilige Krankenkasse aber zumindest einen Teil des Betrages.
  • Badewannenlift: Für die Hilfe im Bad existieren auch sogenannte Badewannenlifte, die ähnlich wie Treppenlifte funktionieren und die Körperhygiene vereinfachen.
  • Gehhilfen: Gehilfen wie Rollatoren helfen dabei die Mobilität auch im Alter so lange wie möglich zu erhalten. Mit diesen sind zumindest kleinere Spaziergänge kein Problem mehr.
  • Rauchmelder, Herdabschaltung: Auch technische Dinge wie Rauchmelder oder eine automatische Herdabschaltung können sehr sinnvoll sein, vor allem für Senioren mit beginnender .

 

Kreuzworträtsel – So hält man sein Gehirn auf Trab

Im Alter ist das geistige Wohl mindestens genauso wichtig wie das körperliche. Trainiert man sein Gehirn nicht regelmäßig, dann verkümmert es und wird weniger gut durchblutet, was letztlich zu Verkalkungen führen kann. Um dem entgegenzuwirken, ist ein regelmäßiges Gehirnjogging nahezu unerlässlich, zumal durch dieses die Gefahr deutlich sinkt an einer zu erkranken.

Am einfachsten bringt man sein Gehirn durch Denksportaufgaben auf Trab. Bereits 15 bis 30 Minuten Gehirntraining wirken sich positiv aus. Das Gute an ist, dass diese praktisch überall gelöst werden können und nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Spaß macht das Ganze obendrein auch noch. Die meisten Senioren dürften eine Form der sogar bereits kennen, auch wenn ihnen das im ersten Moment gar nicht bewusst sein mag. Die Rede ist von den berühmten Kreuzworträtseln, die man in fast jeder Tageszeitung findet. Wer regelmäßig löst, der hält sich geistig fit und trägt damit letztlich auch dazu bei einer vorzubeugen. haben gleich eine Reihe von Vorteilen, die sie zu den idealen machen:

  • Verfügbarkeit: Da sich in nahezu jeder Tageszeitung Kreuzworträtsel befinden, ist es kein Problem sich entsprechende Denksportaufgaben zu besorgen. Lange Internetrecherchen oder regelmäßige Gänge zum Zeitschriftenladen werden so obsolet. Einfach beim Frühstück das Kreuzworträtsel in der Tageszeitung lösen und schon hat man etwas für sein Gehirn getan. Selbst wenn man keine Tageszeitung erhält, kann man sich Kreuzworträtsel ohne Probleme am nächstgelegenen Kiosk besorgen.
  • Zeit: Anders als andere Denksportaufgaben nehmen Kreuzworträtsel verhältnismäßig wenig Zeit in Anspruch. Wer Übung hat, braucht oft nicht länger als eine Viertelstunde für ein leichtes bis mittelschweres Kreuzworträtsel. Trainiert wird das Gehirn dennoch ausreichend, schließlich muss man für das Lösen von Kreuzworträtseln sehr intensiv nachdenken.
  • Motivation: Kreuzworträtsel machen durch ihren spielerischen Charakter sehr viel Spaß. Zudem verliert man an den kleinen Rätseln nur schwer die Lust, da jedes gelöste Wort neue Motivation bringt.
  • Schwierigkeitsgrad: Sehr leicht lässt sich bei Kreuzworträtseln auch der Schwierigkeitsgrad variieren, sodass fortgeschrittene auch deutlich schwerere Kreuzworträtsel lösen können und ihren Geist damit stets optimal trainieren können. Ein Tipp für Senioren, die stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind: Das Kreuzworträtsel „Das Kreuz mit den Worten“, das regelmäßig in der Süddeutschen Zeitung erscheint, gilt als eines der schwersten Kreuzworträtsel Deutschlands und wird bestimmt für viel Rätselspaß sorgen.

Anwendungsmöglichkeiten der „Heißen Sieben“

Magnesium phosphoricum, das Schüssler Nummer 7 ist das beliebteste der – und das aus gutem Grund. Besonders beliebt ist die Einnahme des Schüssler Nummer 7 als sogenannte „“. Dabei wird das Magnesium phosphoricum in heißem Wasser gelöst und danach in kleinen Schlucken getrunken. So kann der Körper das Salz noch besser als in trockener Form aufnehmen. Wie man die „“ einnimmt, zeigt das folgende Video:

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Die Anwendungsgebiete der „Heißen Sieben“ könnten dabei kaum vielfältiger sein. Dies ist nicht verwunderlich, denn kaum ein anderes Schüssler Salz spielt im menschlichen Körper eine ähnlich bedeutende Rolle wie Magnesium phosphoricum. Es kommt in unzähligen Organen vor. So trifft man Magnesium phosphoricum beispielsweise im Herz, im Gehirn, im Rückenmark, im Darm, in der Leber, in den Nieren, in der Schilddrüse, in der Lunge, in der Milz und in der Bauchspeicheldrüse an. Aber auch in Muskeln, Drüsen, Blutkörperchen und Nervenzellen spielt Magnesium phosphoricum eine bedeutende Rolle. Es dient dabei meistens als Aktivator für bestimmte Enzyme. Man geht davon aus, dass etwa 300 verschiedene Enzyme von Magnesium phosphoricum aktiviert werden. Kein Wunder also, dass die „“ als Arznei eine bedeutende Rolle einnimmt.

Einsatzgebiete von Magnesium phosphoricum

Im Folgenden eine Liste der Einsatzmöglichkeiten von Magnesium phosphoricum:

  • Schmerzen: Die „Heiße Sieben“ gilt als klassisches Schmerzmittel. Gerade bei stechenden oder bohrenden Schmerzen kann Magnesium phosphoricum als „Heiße Sieben“ Abhilfe verschaffen. Auch bei Krämpfen verschafft Magnesium phosphoricum oft Linderung. Da Magnesium phosphoricum für eine Entspannung der inneren Organe sorgt, kann es mitunter sogar bei Kolikschmerzen eingesetzt werden. Aber auch Kopfweh lässt sich mit der „Heißen Sieben“ effektiv bekämpfen. Viele Migränepatienten schwören beispielsweise auf die lindernde Wirkung von Magnesium phosphoricum.
  • Entspannung: Magnesium phosphoricum löst Spannungen und wirkt sich damit auch positiv auf die psychische Gesundheit aus. Sogar leichte Angstzustände können mit der „Heißen Sieben“ folglich bekämpft werden. Magnesium phosphoricum hilft desweiteren gegen nervöse Zuckungen aller Art und kann auch als Arznei gegen Schlafstörungen versucht werden.
  • Juckreiz: Zudem hilft die „Heiße Sieben“ bei einem starken Juckreiz. Patienten mit Neurodermitis können mit Magnesium phosphoricum daher durchaus Erfolge erzielen.
  • Asthma: Da die Einnahme von Magnesium phosphoricum die Atemwege merklich entspannt, kann das Medikament bedingt auch bei Asthmakranken zu einer Verbesserung führen. Auch bei Keuchhusten kann Magnesium phosphoricum eingesetzt werden.
  • Schwangerschaft: Da Magnesium phosphoricum keinerlei Nebenwirkungen hat, wird es besonders gerne gegen Krampfbeschwerden während einer Schwangerschaft eingesetzt.
  • Herz: Besonders gerne wird die „Heiße Sieben“ gegen das Gefühl der Herzenge eingesetzt. Senioren, die Magnesium phosphoricum einnehmen, sollten sich aber unbedingt bewusst machen, das das Schüssler Salz niemals andere Arzneimittel ersetzen kann und gerade bei Herzkrankheiten daher nur mit Bedacht und allenfalls unterstützend zu anderen Medikamenten eingesetzt werden sollte.
  • Psyche: Aufgrund seiner entspannenden Eigenschaften hat Magnesium phosphoricum auch eine ganze Reihe von positiven Auswirkungen auf die Psyche. Neben der bereits erwähnten Linderung von Angstzuständen, wirkt sich Magnesium phosphoricum im Allgemeinen oft positiv auf den Gemütszustand aus. Es kann daher beispielsweise als Mittel gegen eine Altersdepression eingesetzt werden. Zudem macht Magnesium phosphoricum Morgens munter. Es wirkt erfrischend und stimmungserhellend, weshalb gerade die morgendliche Einnahme von einer „Heißen Sieben“ sehr zu empfehlen ist. Umgekehrt wirkt das Schüssler Salz Nummer 7 gegen Abend entspannend und einschläfernd und hilft gegen Einschlafstörungen. Aufgrund seiner beruhigenden und entspannenden Wirkung kann die regelmäßige Einnahme Magnesium phosphoricum außerdem die Symptome eines Entzugs lindern. Menschen, die versuchen von einer Nikotin- oder einer Alkoholsucht loszukommen setzen daher oft auf Magnesium phosphoricum.

Denksportaufgaben für Senioren – gezielt der Demenz vorbeugen

Gerade im Alter wird es immer wichtiger sein Gehirn durch Nachdenken zu stimulieren. So lässt sich nicht nur effektiv Verkalkungen vorbeugen, sondern auch einer Demenz kann entgegen gewirkt werden. Studien haben ergeben, dass Senioren, die ihr Gehirn regelmäßig trainieren, wesentlich seltener an erkranken. Sogar bei bereits einsetzendem Krankheitsbild lässt sich eine durch Gehirntraining noch deutlich verlangsamen.

Die Wege wie man sein Gehirn trainieren kann sind sehr vielfältig. Klassische Denksportaufgaben nehmen hier zwar eine wichtige Rolle ein, auf diese soll aber an späterer Stelle noch einmal zurückgekommen werden. Oft genügt es sein Gehirn einfach durch einige kleine Umstellungen im Alltag neu anzuregen und zu trainieren. Im Folgenden daher einige Beispiele für Tätigkeiten, die die grauen Zellen in Schwung bringen, zu einer besseren Durchblutung des Gehirns beitragen und damit auch der vorbeugen:

  • Sport: Gesunder Geist in einem gesunden Körper, das wussten bereits die alten Römer. Wie sehr die körperliche Gesundheit aber von der geistigen abhängt, dürfte den meisten frühen Athleten und Philosophen dagegen schleierhaft gewesen sein. Heute weiß man, dass sich körperliche Ertüchtigung auch positiv auf unseren Geist auswirkt. Wer regelmäßig Sport treibt, trainiert damit also auch sein Gehirn und beugt einer Demenz wirkungsvoll vor. Ein Tipp: Wer zuvor kein Sport getrieben hat, sollte es langsam angehen lassen. Auch ein halbstündiger Spaziergang, kann sich mitunter positiv auswirken.
  • Soziale Kontakte: Enorm wichtig für Senioren ist es soziale Kontakte zu pflegen. Denn nur wer Gesprächspartner hat, mit denen er reden und diskutieren kann, trainiert sein Gehirn regelmäßig. Auch der Kontakt zu jüngeren – beispielsweise im Rahmen einer Vereinstätigkeit – kann sehr erfrischend wirken, zumal sich hier oft sehr interessante Gesprächsthemen auftun.
  • Ehrenamt: Eine gute Möglichkeit den Alltag zu durchbrechen ist die Übernahme eines Ehrenamtes. Die Möglichkeiten in diesem Bereich sind vielfältig. Je nach Vorlieben kann man entweder im kulturellen oder im sozialen Bereich arbeiten. Ein Ehrenamt ist auch deshalb empfehlenswert, da man so zwangsläufig in Kontakt mit anderen Menschen kommt und damit sein Gehirn noch zusätzlich trainiert.
  • Studium: Wer seine grauen Zellen besonders auf Trab bringen möchte, kann sich auch in bestimmten Volkshochschulkursen einschreiben. Für Fortgeschrittene sind auch Gastvorlesungen an einer Universität oder vielleicht sogar die Aufnahme eines kompletten Studiums möglich. Stärker kann man seine Gehirn und seine Gedächtnisleistung kaum stimulieren. Hier ein Link mit Informationen zu einer sogenannten „Seniorenuni“: http://www.youtube.com/watch?v=ufoQjOpUXdw.
  • Musik: Musikalische Senioren, die ein Instrument spielen, sollten dies unbedingt auch im hohen Alter fortsetzen, denn auch das Musizieren wirkt sich positiv auf unseren Geist aus. Wer es sich zutraut kann im Alter natürlich auch noch ein Instrument erlernen.

Bereits mit diesen einfachen Mitteln kann man sein Gehirn ordentlich trainieren und damit auch einer Demenz soweit wie möglich vorbeugen. Der Nachteil an diesen Methoden ist, dass sie zum Teil einen erheblichen Einschnitt in den Alltag des Betreffenden darstellen. Was aber tun, wenn man mit seinem Alltag aber eigentlich ganz glücklich ist und diesen nicht verändern will? Glücklicherweise gibt es auch hierfür eine recht einfache Lösung. So kann man mit speziellen Denksportaufgaben bereits mit einem Aufwand von 15-30 Minuten am Tag seine geistige Leistungsfähigkeit trainieren. Der Facettenreichtum an solchen Denksportaufgaben ist schier unüberschaubar. Für nahezu jede Vorliebe gibt es bestimmte Aufgaben. Beliebte Denksportaufgaben sind etwa Kreuzworträtsel, Sudoku oder Assoziationsaufgaben. Eine kleine Recherche im Netz fördert dabei schnell eine große Anzahl von entsprechenden Denksportaufgaben zu Tage. Hier eine kleine Auswahl:

Wer sich regelmäßig einige dieser Denksportaufgaben vornimmt, der trainiert ganz spielerisch sein Gehirn und bewahrt sich seine geistige Leistungsfähigkeit.

Rätsel für Senioren – Gehirnjogging trifft auf Rätselspaß

Die geistige Fitness im Alter ist ein Thema um das kein Senior herumkommt – zumindest dann nicht, wenn man einer Demenz so weit es geht entgegen wirken möchte. Nur wer sein Gehirn regelmäßig trainiert tut auch etwas für seine Gedächtnisleistung. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl verschiedenster , mit denen man sein Gehirn trainieren kann. Aber seien wir ehrlich: Auf Dauer werden , Sudoku und Co doch irgendwie langweilig. Im Folgenden daher einige kreative Vorschläge, die zukünftig hoffentlich mehr abwechslungsreichen Rätselspaß bereiten:

  • Krimis: Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Kriminalromanen zu kaufen, die so konzipiert sind, dass das eigene Mitdenken unerlässlich ist. Ein Beispiel hierfür wäre das Buch „Romeo muss sterben“ von Sandra Schwarz. Dieses ist derzeit bei Amazon erhältlich. Durch geschicktes Kombinieren und das Achten auf Details ist es dabei zum Schluss möglich den Mörder selbst zu überführen. Am meisten Spaß bringt das Rätseln natürlich in einer Gruppe. Am besten also mit ein paar Freunden treffen und bei einem Tee oder Kaffee ordentlich Rätseln. Ein Tipp: Ein Flipchart kann hilfreich sein, um die wichtigsten Schlussfolgerungen, Spekulationen und Kombinationen festzuhalten und zu ordnen.
  • Scherzfragen: Ein besondere Form des Rätsels sind die Scherzfragen. Diese finden heute kaum noch Beachtung. Dabei bereitet das Lösen dieser literarischen Rätselform viel Spaß. Eine gängige Scherzfrage: „Was hängt an der Wand und hat den Rücken verbrannt?“  (Antwort: Die Bratpfanne)
  • Literarische : Auch in der Literatur finden sich immer wieder anspruchsvolle Rätsel, die zum Teil in Sammelbänden erhältlich sind. So haben literarische Größen wie Goethe, Schiller, Arnim und Edgar Allan Poe bereits solche Rätsel verfasst.

Hilfen zum Gedächtnistraining – Langzeitgedächtnis trainieren

Dass neben körperlicher Fitness auch geistige Fitness im Alter ungemein wichtig ist, ist den meisten Senioren glücklicherweise bekannt. Nur durch regelmäßiges Gehirnjogging hält man seine grauen Zellen auf Trab und kann einer soweit wie möglich vorbeugen. Doch was, wenn ein Senior bereits an erkrankt ist? Gibt es in diesem Fall Möglichkeiten die Gedächtnisleistung zu trainieren und ein Voranschreiten der Krankheit zumindest zu verzögern?

Leider wird bei Demenzerkrankten das Kurzzeitgedächtnis meist sehr schnell stark in Mitleidenschaft gezogen, sodass es Betroffenen kaum möglich ist dieses zu erhalten. Entsprechend sinnlos ist es auch gezielt zu versuchen das Kurzzeitgedächtnis zu trainieren. Immer wieder findet man in Blogs und Foren Hilfen zum Training des Kurzzeitgedächtnisses von erkrankten. Diese erweisen sich in der Regel aber als völlig wirkungslos. Schlimmer noch, durch die Versuche das Kurzzeitgedächtnis eines an erkrankten Menschen zu trainieren, kommt es bei diesen immer wieder zu Frust und Enttäuschung darüber, dass die gestellten Aufgaben nicht bewältigt werden können. Auch das Vorlesen einer Tageszeitung oder das gemeinsame Anschauen eines Films erweist sich in der Regel als kontraproduktiv.

Dennoch muss man sich nicht damit abfinden, dass die Gedächtnisleistung seines Angehörigen nun innerhalb kürzester Zeit gegen Null geht. So lässt sich das Langzeitgedächtnis eines Demenzkranken durchaus trainieren und stärken. Mitunter kann durch ein regelmäßiges Training des Langzeitgedächtnisses sogar der zunehmende Verlust des Kurzzeitgedächtnisses etwas hinausgezögert werden. Da das Langzeitgedächtnis nicht ganz so leicht wie das Kurzzeitgedächtnis zu trainieren ist, sind hier einige Hilfen zum Gedächtnistraining:

  • Fotoalben: Der einfachste Weg das Gedächtnis eines Demenzkranken zu trainieren ist das Zeigen eines alten Fotoalbums. Hier hat der Angehörige die Möglichkeit zu den gezeigten Fotos Erinnerungen wieder wachzurufen und diese im Geiste noch einmal wiederzubeleben. Eine solche Gedächtnisreise trainiert das Gehirn ungemein. Sind bereits Probleme mit dem Langzeitgedächtnis feststellbar, dann kann es helfen die Fotos mit kleinen Beschreibungstexten zu versehen und selbst einige Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Bildern zu geben. So kann der Angehörige die gegebenen Informationen mit eigenen Erinnerungsresten ausfüllen und ergänzen. Auch so wird die Gedächtnisleistung trainiert.
  • Gerüche: Unzählige Erinnerungen sind in unserem Gehirn mit bestimmten Gerüchen verknüpft. Die genaue Bedeutung von einem Geruch variiert dabei von Mensch zu Mensch. Nicht umsonst heißt es auch, dass Gerüche die Träger unserer Erinnerungen sind. Wird das Geruchszentrum eines Menschen stimuliert, dann ruft dies folglich Erinnerungen wach und das Gedächtnis wird trainiert. Konkret bedeutet dies, dass dem Demenzkranken in regelmäßigen Abständen Gerüche aus seiner Kindheit präsentiert werden. So kann beispielsweise der Geruch von frisch gebackenen Plätzchen zahlreiche Jugenderinnerungen wachrufen. Am besten experimentiert man als Angehöriger eines Demenzerkrankten etwas mit verschiedenen Gerüchen herum und wartet ab welche Wirkung man mit diesen erzielt.
  • Musik: Ebenso wie der Geruchssinn, ist auch der Gehörsinn ein wichtiger Erinnerungsträger. Musik löst bei den meisten an Demenz erkrankten Menschen eine ganze Reihe von Erinnerungen aus. Am wirkungsvollsten ist es, wenn man seinem Angehörigen Musik aus seiner früheren Jugend vorspielt. In diesem Zusammenhang empfiehlt sich eine kleine Internetrecherche, um zu sehen welche Künstler zu der Jugendzeit des Erkrankten gerade beliebt waren.
  • Film: Alte Filme, die der Erkrankte früher sehr gerne und oft geschaut hat, können mitunter auch einen positiven Effekt haben, Erinnerungen wachrufen und das Gedächtnis trainieren. Oft empfiehlt es sich auch einfach nur kleine Sequenzen eines Films zu zeigen, sodass der Angehörige den Fortgang des Films selbst im Gedächtnis rekonstruieren muss.
  • Sprichwörter und Redewendungen: Eine gute Möglichkeit zum Gedächtnistraining ist es außerdem den Demenzerkrankten alte Sprichwörter und Redewendungen ergänzen zu lassen. Diese sind zumeist tief im Langzeitgedächtnis gespeichert und trainieren dieses somit. So empfehlen sich lückenhafte Sprichwörter wie „Alles Gute kommt…“, „Alle Wege führen nach…“, „Ein Unglück kommt…“ etc.

Autofahren im Alter – Wann lässt man lieber die Hände vom Steuer?

Autofahren im Alter ist in Deutschland ein heiß diskutiertes Thema. Immer wieder findet man in den Medien entsprechende Berichte und Studien, die das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Immer wieder fordern bestimmte Gruppen eine regelmäßige Nachprüfung der Fahrtauglichkeit ab einem gewissen Anteil, manchmal sogar den kompletten Führerscheinentzug mit der Überschreitung eines Grenzalters. Doch handelt es sich bei diesen Vorwürfen nur um eine jugendliche Anmaßung oder ist tatsächlich etwas dran an der Behauptung, dass ältere Menschen schlechter Autofahren und an mehr Unfällen beteiligt sind als jüngere?

Zunächst ist es natürlich richtig, dass im Alter nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Leistungsfähigkeit abnimmt. Dies wirkt sich auch auf das Autofahren von Senioren aus, oft wird die Reaktionszeit maßgeblich größer. Sind Senioren also auch an mehr Unfällen beteiligt? Nein, sind sie nicht. Statistisch gesehen sind Menschen jenseits der 65 sogar wesentlich seltener an Unfällen beteiligt als besonders junge Fahrer. Prinzipiell schlechter scheinen diese also nicht zu fahren. Sind Senioren allerdings an Unfällen beteiligt, dann sind sie in einem Großteil der Fälle auch an diesem Schuld. Mit steigendem Alter steigt also auch die Wahrscheinlichkeit, dass Senioren Verursacher von Unfällen sind.

Ob Senioren tatsächlich eine signifikante Gefahr für den Straßenverkehr darstellen, kann bis heute noch nicht endgültig geklärt werden. Gerade in der Automobilnation Deutschland, in der fast ein Drittel der Neuwagenverkäufe auf Senioren zurückgeht und viele ältere Menschen auf ihr angewiesen sind ist dieses Thema sehr brisant.

Kontrovers wird das Ganze in dem folgenden Beitrag diskutiert:

Auch wenn es in Deutschland keinerlei Beschränkungen für Senioren gibt, was das Autofahren angeht, sollten ältere Menschen in folgenden Fällen besser die Finger vom Steuer lassen:

  • Geistige Verwirrung: Merkt man, dass die geistigen Fähigkeiten deutlich abnehmen und vielleicht schon die Vorstufe einer Demenz vorliegt, dann sollte man auf jeden Fall die Hände vom Steuer lassen.
  • Gesundheitschecks: Wer regelmäßig an Gesundheitschecks teilnimmt, kann in der Regel davon ausgehen, dass er auch fahrtauglich ist. Liegt der letzte Check allerdings schon längere Zeit zurück, dann sollte man besser nicht fahren.
  • Medikamente: Viele Medikamente können – gerade in der Kombination – die Fahrtüchtigkeit beeinflussen. Wer täglich mehrere Medikamente zu sich nimmt, sollte daher unbedingt mit seinem Hausarzt abklären, ob diese einen merklichen Einfluss auf die Reaktionszeit beim Autofahren nehmen können.

Gesund essen im Alter

Auch wenn man keine Gewichtsprobleme hat, eine gesunde und ausgewogene wirkt sich immer positiv auf die Gesundheit aus. Gerade im Alter, wo der Stoffwechsel oft vielseitigen Veränderungen unterworfen ist, ist es wichtig gesund zu essen. Typischen Alterskrankheiten wie Osteoporose oder Diabetes kann so vorgebeugt werden. Dabei gibt es einige Dinge, auf die man achten sollte:

  • Vielseitig essen: Besonders gut ist für den Körper eine möglichst abwechslungsreiche Kost. Das heißt täglich sowohl Getreideprodukte und Kartoffeln als auch Milchprodukte und Obst und Gemüse zu sich nehmen. 1 bis 2 Mal die Woche sollte zudem Fisch gegessen werden. Fleisch, Eier und fetthaltige Speisen sollten dagegen in Maßen genossen werden.
  • und Salz: Ebenso wie Eier und Fleisch sollte auch und Salz nicht allzu häufig zu sich genommen werden.
  • Flüssigkeit: Neben einer ausgewogenen ist es zudem wichtig täglich genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Angestrebt werden sollten etwa 2 Liter täglich. Vorsicht: Wer an chronischen Krankheiten leidet und Probleme mit der Niere oder dem Herz hat, sollte seinen Arzt fragen wie viel Flüssigkeit für ihn angemessen ist.

Auch im Alter geistig fit bleiben – so geht es

Lebenslanges Lernen ist wichtig. Nicht nur körperliche, auch geistige Fitness ist im Alter essentiell, denn nur so wird das Gehirn ausreichend trainiert und bildet neue Gedächtniszellen und Synapsen aus. Einer Demenz kann so mitunter vorgebeugt werden. Doch wie schafft man es sich im Alter geistig fit zu halten. Im Folgenden einige Tipps, wie man sich auch im Alter spielerisch und sinnvoll seine geistige Fitness bewahrt:

  • Sprachen lernen: Sie wollten schon immer mal in die USA fliegen und haben als Rentner jetzt endlich die Zeit diesen Traum zu verwirklichen? Warum nicht ein paar Monate vorher die Sprachkenntnisse aufbessern und ein paar Vokabeln lernen. Das Erlernen von Sprachen hält geistig fit und bietet zudem einen sinnvollen Mehrwert, immerhin kann man die neu erworbenen Kenntnisse im Urlaub ja auch gleich anwenden.
  • Gasthörer: Sie wollten schon immer mal an die Uni und sich hier weiterbilden? Warum nicht, man muss ja nicht gleich ein ganzes Studium beginnen, sondern kann sich als Gasthörer gezielt Seminare und Vorlesungen heraussuchen. Das Nachdenken über bestimmte Problemfelder regt die grauen Zellen tüchtig an.
  • Musik: Auch das Erlernen eines Musikinstrumentes hält geistig fit. Wer ohnehin musikalisch veranlagt ist und Freude an der Musik hat, sollte diese Möglichkeit auch wahrnehmen.
  • Rätselspiele: Auch ganz normale Rätselspiele wie etwa tragen zur geistigen Fitness bei – und machen darüber hinaus auch noch Spaß.

Sport im Alter – ist das überhaupt noch möglich?

Für viele Senioren war Sport in ihrer Jugend oder im mittleren Alter etwas ganz Natürliches. Nur im Alter hat man oft Bedenken weiterhin Sport zu treiben, immerhin gehört man ja nicht mehr zu den jüngsten, hält sich körperlich für nicht mehr fit und hat Angst vor einer erhöhten Verletzungsgefahr. Diese Einstellung ist allerdings total unbegründet. Sport im Alter ist sogar förderlich für die Gesundheit und sollte – soweit möglich – auf jeden Fall ausgeübt werden. Das Risiko einen Herzinfarkt oder einem zu erleiden kann so erheblich gesenkt werden. Es gibt lediglich einige Punkte die beim Sport im Alter beachtet werden sollten:

  • Motivation: Damit einem bei Sportarten wie Joggen oder Schwimmen nicht gleich wieder die Motivation verloren geht, sollte man diese nach Möglichkeit nicht alleine ausüben. Es spricht übrigens auch nichts dagegen wieder einen Mannschaftssport auszuüben, den man vielleicht auch in seiner Jugend toll fand. Entsprechende Seniorenvereine sind immer häufiger anzutreffen.
  • Langsam beginnen: Auf keinen Fall sollte man den Fehler begehen und sich überschätzen. Wer wieder neu mit einer Sportart (vielleicht auch mit einem Teamsport) beginnt, ist definitiv nicht mehr auf dem Niveau, auf dem er in seiner Jugend war. Es gilt sich erst einmal wieder eine gewisse Grundausdauer anzutrainieren und sich nicht zu überschätzen. Ansonsten ist die Verletzungsgefahr sehr hoch.
  • Gesundheitscheck: Bevor man im fortgeschrittenen Alter wieder mit Sport beginnt, sollte man dies unbedingt seinem Hausarzt mitteilen und sich von diesem gründlich durchchecken lassen.