Im Alter fallen einem Dinge, die man noch vor wenigen Jahren mit Leichtigkeit erledigen konnte, immer schwerer. Das ist frustrierend, muss aber keine allzu hohe Belastung darstellen, schließlich gibt es unzählige Hilfen, die einem das Leben im Alltag erleichtern können. Auch, wenn ein Senior noch nicht wirklich pflegebedürftig ist, gibt es gewisse Dinge, die er aufgrund seiner körperlichen Verfassung nicht mehr erledigen kann. Glücklicherweise gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Betreuungsleistungen und technischen Hilfsmitteln, die einem in dieser Hinsicht im Alter das Leben erleichtern können.
Betreuungs- und Unterstützungsangebote
Wir leben in einer alternden Gesellschaft. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich mittlerweile eine Vielzahl von Dienstleistern auf die Betreuung von Senioren spezialisiert hat. Im Folgenden daher einige Beispiele wie das Leben eines Seniors durch solche Betruungs- und Unterstützungsangebote erleichtert werden kann:
- Essen auf Rädern: Im Alter fällt es zunehmend schwerer sich lange in die Küche zu stellen und eine richtige Mahlzeit zu kochen. Das sogenannte Programm „Essen auf Rädern“ sorgt dafür, dass Senioren einmal (oder mehrmals) täglich eine warme Mahlzeit gebracht bekommen und so nicht auf gutes Essen verzichten müssen.
- Einkaufshilfen: Auch das Einkaufen ist im Alter keine leichte Sache, zumal man die schweren Einkäufe auch noch nach Hause transportieren muss. Auch hierfür gibt es eine ganze Reihe von Dienstleistern, die das Einkaufen gerne übernehmen.
- Alltagsprobleme: Der Alltag ist geradezu vollgestopft mit Kleinigkeiten, die bei einer schlechten körperlichen Verfassung zu einem alleine unlösbaren Problem werden. So kann bereits das Austauschen einer Glühbirne eine wahre Herausforderung sein. Glücklicherweise gibt es Helfer, die regelmäßig in der Woche vorbeischauen und einem im Alltag mit diesen Dingen helfen können.
- Soziale Kontakte: Leider nehmen im Alter oftmals auch die sozialen Kontakte ab. Diese sind aber in vielerlei Hinsicht wichtig. Einerseits verhindert man so eine Altersdepression, andererseits wird durch regelmäßigen sozialen Kontakt auch das Gehirn trainiert. Eine ganze Reihe von Dienstleistern hat sich darauf spezialisiert alten Menschen genau in diesem Punkt weiterzuhelfen. Diese stellen sich als Gesprächspartner zur Verfügung und erlauben es dem jeweiligen Senioren sich einfach mal den Frust von der Seele zu reden. Der Service in diesem Bereich ist sehr vielfältig. So werden unter anderem Spiele zusammen gespielt, vorgelesen oder andere Aktivitäten unternommen. Auch das gemeinsame Schauen eines Films und eine anschließende Diskussion können für einen älteren Menschen sehr anregend sein und wirken der Einsamkeit entgegen. Sogar gemeinsame Urlaubsreisen sind möglich.
- Pflegepersonal: Je nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit gibt es auch ausgebildetes Pflegepersonal, das einem im Alltag zur Seite steht und beispielsweise bei der körperlichen Hygiene hilft. Mitunter kann es sinnvoll sein, dass eine solche Pflegekraft in einem Zimmer im gleichen Haus wohnt, sodass sie im Notfall gleich zur Stelle ist.
Technische Hilfsmittel
Neben den persönlichen Betreuungsdiensten gibt es aber auch eine ganze Reihe von technischen Hilfsmitteln, die einem im Alltag behilflich sein können:
- Seniorenhandys: Da es Senioren oft schwerfällt auf die viel zu kleinen Zahlen eines Handys zu tippen, gibt es sogenannte Seniorenhandys mit extra großen Zahlen und Displays. Diese sind gerade für Senioren mit leichter oder schwerer Parkinson-Krankheit empfehlenswert.
- Treppenlifte: Viele Menschen bekommen im Alter große Schwierigkeiten damit längere Strecken zu gehen oder Treppen zu laufen. Die Treppen im eigenen Haus werden damit zu einer nicht zu vernachlässigenden Gefahr, schließlich besteht hier immer die Gefahr eines fatalen Sturzes. Treppenlifte helfen dabei dieses Problem zu lösen. Leider sind Treppenlifte nicht gerade billig, oft übernimmt die jeweilige Krankenkasse aber zumindest einen Teil des Betrages.
- Badewannenlift: Für die Hilfe im Bad existieren auch sogenannte Badewannenlifte, die ähnlich wie Treppenlifte funktionieren und die Körperhygiene vereinfachen.
- Gehhilfen: Gehilfen wie Rollatoren helfen dabei die Mobilität auch im Alter so lange wie möglich zu erhalten. Mit diesen sind zumindest kleinere Spaziergänge kein Problem mehr.
- Rauchmelder, Herdabschaltung: Auch technische Dinge wie Rauchmelder oder eine automatische Herdabschaltung können sehr sinnvoll sein, vor allem für Senioren mit beginnender Demenz.