Rätsel für Senioren – Gehirnjogging trifft auf Rätselspaß

Die geistige Fitness im Alter ist ein Thema um das kein Senior herumkommt – zumindest dann nicht, wenn man einer so weit es geht entgegen wirken möchte. Nur wer sein Gehirn regelmäßig trainiert tut auch etwas für seine Gedächtnisleistung. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl verschiedenster , mit denen man sein Gehirn trainieren kann. Aber seien wir ehrlich: Auf Dauer werden Kreuzworträtsel, Sudoku und Co doch irgendwie langweilig. Im Folgenden daher einige kreative Vorschläge, die zukünftig hoffentlich mehr abwechslungsreichen Rätselspaß bereiten:

  • Krimis: Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Kriminalromanen zu kaufen, die so konzipiert sind, dass das eigene Mitdenken unerlässlich ist. Ein Beispiel hierfür wäre das Buch „Romeo muss sterben“ von Sandra Schwarz. Dieses ist derzeit bei Amazon erhältlich. Durch geschicktes Kombinieren und das Achten auf Details ist es dabei zum Schluss möglich den Mörder selbst zu überführen. Am meisten Spaß bringt das Rätseln natürlich in einer Gruppe. Am besten also mit ein paar Freunden treffen und bei einem Tee oder Kaffee ordentlich Rätseln. Ein Tipp: Ein Flipchart kann hilfreich sein, um die wichtigsten Schlussfolgerungen, Spekulationen und Kombinationen festzuhalten und zu ordnen.
  • Scherzfragen: Ein besondere Form des Rätsels sind die Scherzfragen. Diese finden heute kaum noch Beachtung. Dabei bereitet das Lösen dieser literarischen Rätselform viel Spaß. Eine gängige Scherzfrage: „Was hängt an der Wand und hat den Rücken verbrannt?“  (Antwort: Die Bratpfanne)
  • Literarische : Auch in der Literatur finden sich immer wieder anspruchsvolle Rätsel, die zum Teil in Sammelbänden erhältlich sind. So haben literarische Größen wie Goethe, Schiller, Arnim und Edgar Allan Poe bereits solche Rätsel verfasst.

Allergien – Überempfindlichkeitsreaktionen des Körpers

In der heutigen Zeit sind mehr als 20.000 verschiedene Auslöser für eine Allergie bekannt. Aus diesem Grund ist es auch sehr schwer für jeden Einzelnen das Allergen herauszufinden, auf das er reagiert. Daher sind auch die allergischen Reaktionen von Mensch zu Mensch verschieden. Beschwerden sind zum Beispiel eine laufende oder eine verstopfte Nase, tränende Augen bis hin zu Juckreiz, Ekzemen und Hautausschlag. Schlimmere Beschwerden sind Magen- und Darmbeschwerden sowie Atembeschwerden. Die schlimmste Reaktion ist der allergische Schock. Hier kann es einem Kreislaufzusammenbruch und gar zum Herzstillstand kommen.

Es gibt viele Formen von

  • Hausstaubmilbenallergie
  • Insektengiftallergie
  • Kreuzallergie
  • Latexallergie
  • Sonnen-
  • Pollenallergie/Heuschnupfen
  • Ambrosia – ein neuer Allergieauslöser
  • Schimmelpilzallergie
  • Tierhaarallergie
  • Lebensmittelallergie

Die -Therapie

Ist eine Allergie erst mal bekannt, dann sollte man versuchen den Auslöser zu meiden. Dies kann zum Beispiel bei einer Lebensmittelallergie das Weglassen eines bestimmten Lebensmittels sein oder bei einer Hausstauballergie diverse Sanierungsmaßnahmen. Deutlich schwieriger wird es für den Betroffenen, wenn er unter einer Pollenallergie leidet. Den Pollen kann man nicht so einfach aus dem Weg gehen. Aber hier gibt es einige Medikamente, die helfen können, die allergischen Prozesse zu unterbinden oder wenigstens abzuschwächen. Die unterschiedlichen Wirkstoffe sind hier das Antihistaminika, welches man oft ohne Rezept in der Apotheke erhält. Das Kortison dagegen bekommt man nur auf Rezept. Es wird auch direkt an der Stelle angewandt, wo die Beschwerden auftreten.

Die einzige ursächliche Behandlungsmöglichkeit ist aber die Hyposensibilisierung. Bei dieser Methode wird dem Betroffenen das auslösende Allergen in immer steigender Dosierung verabreicht. Der Körper gewöhnt sich an das Allergen und reagiert nicht mehr sofort mit einer Allergie.

Pollen und die Zeit ihrer größten Aktivität

Gerade Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, sind immer auf der Suche nach Informationen, wann welche Pollen am aktivsten sind.

Nachfolgend ein Pollenkalender, der nach allen Regionen in Deutschland gefiltert werden kann.



Verletzungen bei der Arbeit – vorbeugende Kleidung

Die soll die einzelnen Berufsgruppen nicht nur nach außen kenntlich machen, sondern in vielerlei Hinsicht auch als Sicherheitskleidung fungieren. Gerade mit der richtigen kann das Verletzungsrisiko am Arbeitsplatz deutlich gemindert werden. Durch die Shoperöffnung auf www.gubeo24.de ist es für nahezu jede Branche möglich, die passende zu finden. Ebenso wichtig wie der Schutz der Mitarbeiter und das Erkennen der einzelnen Berufsgruppen ist natürlich auch der modische chic. Schließlich möchte man doch modisch gekleidet sein, wenn man schon ganzen Tag lang irgendwelche Berufskleidung tragen muss.

Egal ob Gastronomie oder Handwerk – die richtige Kleidung ist entscheidend

Viele werden sicherlich denken, was soll Sicherheitskleidung im Gastronomiebereich? Ein Hemd oder eine Hose schützt nicht vor Verbrennungen oder Schnittverletzungen. Das ist sicherlich richtig, aber es gibt noch vieles mehr, worauf aus Sicherheitsaspekten in der Gastronomie geachtet werden muss. Hier sind in erster Linie die richtigen Schuhe zu nennen. Die Schuhe müssen auf jeden Fall rutschfest sein und die Sohle darf sich nicht auflösen. Vor allen Dingen muss darauf geachtet werden, dass man in den Schuhen einen festen Halt hat. So sollte hier zumindest ein Fersenriemen den Schuh fest am Fuß halten. Wichtig ist in dieser Branche auch, dass der Schuh bequem genug ist, um einen langen Arbeitstag zu überstehen und dennoch keine schwitzenden Füße zu bekommen.

Im Handwerk dagegen sieht die ganz anders aus. Es gibt spezielle Sicherheitsschuhe. Die Hosen und die Jacken sind oftmals an Knien oder Ellbogen verstärkt, teilweise sogar mit einem speziellen Schutz versehen. In einigen Branchen ist es sogar üblich, dass ein Helm während der Arbeit getragen werden muss.

Auch in der Medizin ist wichtig

Auch im medizinischen Bereich müssen einige Aspekte zum Schutz der Mitarbeiter beachtet werden. Die Bekleidung muss hier nicht nur Schmutz abweisend sein. Sie muss ebenfalls strenge hygienische Anforderungen erfüllen. Gerade Handschuhe schützen zum einen den Patienten und zum anderen auch den Arzt oder die Schwester vor schädlichen Keimen und Bakterien.

Weitere Artikel zum Schutz der Mitarbeiter

Neben der richtigen Kleidung gibt es noch viele andere Dinge, die zum Schutz der Mitarbeiter unerlässlich sind. Man denke hier nur an den Gehörschutz, an Masken und natürlich auch an Schutzbrillen. Jedes dieser Teile ist speziell auf die Branche zugeschnitten, in der es eingesetzt werden soll.

Allergien – unangenehm, aber behandelbar

Viele Senioren gehen davon aus, dass sie aufgrund ihres Alters von einer verschont bleiben, doch Allergien sind keine Frage des Alters. Sie sind eine gesundheitliche Beeinträchtigung, die jeden zu jeder Zeit und ohne Vorzeichen treffen kann. Treten die ersten Anzeichen wie laufende Nase und gerötete Augen auf, so nehmen die meisten Menschen an, dass sie sich eine Erkältung zugezogen haben. Erweist sich die Erkältung als unerwartet hartnäckig, kann es sich durchaus um eine handeln. Wenn ein solcher Verdacht besteht, ist es sinnvoll, darauf zu achten, unter welchen Umständen und wann es zu Beschwerden kommt. Auch Tiere und Medikamente könne zu den Auslösern gehören, sodass diese in die Beobachtungen mit einbezogen werden sollten. Leiden oder litten Angehörige bereits unter einer Allergie, ist dies oftmals ein Hinweis auf eine mögliche Veranlagung. Sicher kann nur ein Allergologe mit Hilfe von Tests eine endgültige Klärung herbeiführen.

Unterschiedliche Testmöglichkeiten bei

Es gibt verschiedene Testmöglichkeiten, die einem Allergologen zur Verfügung stehen. Die einfachste Methode sind die Hauttests, aufwendiger ist ein Bluttest und nicht ganz ungefährlich der Provokationstest.

  • Schnell und relativ einfach gestaltet sich der Prick-Test, bei dem die Testlösung auf die Haut geträufelt und anschließend leicht angeritzt wird. Der Test ist völlig schmerzlos, die Reaktion erfolgt in der Regel innerhalb der ersten fünfzehn Minuten. Dieser Test kommt bevorzug bei Verdacht auf eine Pollenallergie zum Einsatz.
  • Nicht ganz so angenehm, insbesondere im Sommer, wird ein Epikutantest. Hierbei erhält der Patient Pflaster mit unterschiedlichen Allergenen aufgeklebt, die über 48 bis 72 Stunden auf der Haut bleiben müssen.
  • Ähnlich wie der Prick-Test verläuft der Scratch-Test, bei dem ebenfalls die Haut eingeritzt wird.
  • Als etwas schmerzhaft gilt der Intrakutantest. Die Allergene werden tief in die Haut eingespritzt und können so durchaus zu heftigen Reaktionen führen. Der Vorteil liegt in der leichten Sensibilisierung.
  • Bei besonders empfindlichen Patienten oder wenn eine Substanz nicht zur Verfügung steht, wendet der Allergologe den Reibetest an. Dem Patienten wird der mögliche Allergieauslöser fest auf die Haut gerieben.
  • Für den Bluttest muss eine Blutprobe entnommen werden, die dann ein Labor untersucht. Hierbei werden entweder Allergene dem Blut zugesetzt und untersucht, in welcher Menge Histamine freigesetzt werden oder das Labor sucht nach Antikörpern.
  • Der sogenannte Provokationstest gilt als nicht ungefährlich und darf nur unter strenger ärztlicher Kontrolle stattfinden. Er wird aufgrund des Risikos einer allergischen Schocks, der Gefahr asthmatischer Beschwerden oder auftretender Atemnot nur dann eingesetzt, wenn die Ergebnisse anderer Test zweifelhaft sind oder einer zusätzlichen Bestätigung bedürfen. Der Patient bekommt das Allergen direkt auf die Schleimhaut aufgebracht und reagiert in der Regel innerhalb der ersten 30 Minuten sehr deutlich.
  • Die Kartoffel-/Reisdiät gilt als probates Mittel für Lebensmittelallergiker. Die erfolgt über mehrere Tage entweder nur mit Kartoffeln oder Reis, dann werden nach und nach andere Lebensmittel gestattet, bis eine Reaktion erfolgt.

Potenzstörungen – auch im Alter behandelbar

Sexualität unter Senioren ist ein Thema, dass noch immer in der Gesellschaft als Tabu gilt. Dabei gibt es genügend Beispiele, die zeigen, dass Sexualität bis ins hohe Alter möglich und nach wie vor gesund ist. Doch mit dem Absinken des Hormonspiegels treten oftmals auch die ersten Probleme auf. Um die genauen Gründe für die Störung herauszufinden, ist der wichtigste Schritt der Weg zum Arzt – für viele Männer eine äußerst unangenehme Sache. Dabei lässt sich die Ursache für eine Potenzstörung oftmals relativ einfach beheben, zum Beispiel, wenn sie durch die Einnahme eines bestimmten Medikaments hervorgerufen wurde. Nur der Arzt ist in der Lage, festzustellen, worin die Gründe liegen und eine geeignete Behandlungsmethode zu finden.

Es stehen in zwischen eine Reihe Therapien zur Verfügung, die sich bei der sogenannten erektilen Dysfunktion bewährt haben.

  • In manchen Fällen genügt bereits eine Umstellung der Lebensweise, wie mehr Bewegung, damit der Körper wieder ausreichend durchblutet wird oder der Verzicht auf Nikotin und/oder Alkohol, denn diese wirken sich potenzmindernd aus.
  • Diabetiker sollten darauf achten, dass sich der Blutzuckerwert in einer normalen Höhe stabilisiert, was nicht nur mindert, sondern auch vor weiteren Folgeschäden schützt.
  • Im Rahmen der Untersuchung wird der Arzt auch die Medikamentierung untersuchen und gegebenenfalls, sofern möglich, umstellen. Hierbei ist es wichtig, dass alle Medikamente dem Fachmann genannt werden, denn auch bestimmte Kombinationen können sich negativ auswirken.
  • Eine inzwischen nur noch in seltenen Fällen angewandte Methode sind die Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT) sowie die transurethale Applikation. Bei der SKAT-Therapie wird mit einer Spritze ein Medikament in den Penis eingespritzt, das die Muskulatur strafft und zu einer führt. Denselben Effekt haben Zäpfchen, die in die Harnröhre eingeführt werden, allerdings tritt die Reaktion nicht sofort, sondern nach fünf bis zehn Minuten ein und hängt auch von der Stimulation ab. Dieser Weg wird heute nur noch bei Patienten gewählt, die zum Beispiel einen Wirkstoff in den Potenzmedikamenten nicht vertragen oder bei denen Tabletten nicht wirken. Oftmals ist dies bei Diabetikern in fortgeschrittenem Stadium oder nach einer radikalen Prostataoperation der Fall.
  • Heute werden in der Regel statt der SKAT-Therapie oder der transurethalen Applikation Potenzmedikamente verschrieben. Da diese sich inzwischen großer Beliebtheit erfreuen, sollte sie nur mit ärztlichem Attest aus der Apotheke bezogen werden, denn bei vielen der im Internet käuflichen, rezeptfreien Produkte handelt es sich um gefährliche Fälschungen.
  • Oftmals ist eine Hormonersatztherapie, bei der dem Körper Testosteron zugeführt wird, hilfreich
  • Die Vakuum-Erektionshilfe besteht aus einer Pumpe, die einen Unterdruck erzeugt und dadurch Blut in die Schwellkörper zieht. Zum Erhalt der wird ein Penisring übergestreift, der den Rückfluss des Blutes verhindert.
  • Penisimplantate gelten als die letzte Möglichkeit zur Abhilfe eine Potenzstörung und kommen nur zur Anwendung, wenn sich alle anderen Therapien als erfolglos erweisen.

Das Portal für Ärzte und Kliniken

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Hilfen zum Gedächtnistraining – Langzeitgedächtnis trainieren

Dass neben körperlicher Fitness auch geistige Fitness im Alter ungemein wichtig ist, ist den meisten Senioren glücklicherweise bekannt. Nur durch regelmäßiges Gehirnjogging hält man seine grauen Zellen auf Trab und kann einer soweit wie möglich vorbeugen. Doch was, wenn ein Senior bereits an erkrankt ist? Gibt es in diesem Fall Möglichkeiten die Gedächtnisleistung zu trainieren und ein Voranschreiten der Krankheit zumindest zu verzögern?

Leider wird bei Demenzerkrankten das Kurzzeitgedächtnis meist sehr schnell stark in Mitleidenschaft gezogen, sodass es Betroffenen kaum möglich ist dieses zu erhalten. Entsprechend sinnlos ist es auch gezielt zu versuchen das Kurzzeitgedächtnis zu trainieren. Immer wieder findet man in Blogs und Foren Hilfen zum Training des Kurzzeitgedächtnisses von erkrankten. Diese erweisen sich in der Regel aber als völlig wirkungslos. Schlimmer noch, durch die Versuche das Kurzzeitgedächtnis eines an erkrankten Menschen zu trainieren, kommt es bei diesen immer wieder zu Frust und Enttäuschung darüber, dass die gestellten Aufgaben nicht bewältigt werden können. Auch das Vorlesen einer Tageszeitung oder das gemeinsame Anschauen eines Films erweist sich in der Regel als kontraproduktiv.

Dennoch muss man sich nicht damit abfinden, dass die Gedächtnisleistung seines Angehörigen nun innerhalb kürzester Zeit gegen Null geht. So lässt sich das Langzeitgedächtnis eines Demenzkranken durchaus trainieren und stärken. Mitunter kann durch ein regelmäßiges Training des Langzeitgedächtnisses sogar der zunehmende Verlust des Kurzzeitgedächtnisses etwas hinausgezögert werden. Da das Langzeitgedächtnis nicht ganz so leicht wie das Kurzzeitgedächtnis zu trainieren ist, sind hier einige :

  • Fotoalben: Der einfachste Weg das Gedächtnis eines Demenzkranken zu trainieren ist das Zeigen eines alten Fotoalbums. Hier hat der Angehörige die Möglichkeit zu den gezeigten Fotos Erinnerungen wieder wachzurufen und diese im Geiste noch einmal wiederzubeleben. Eine solche Gedächtnisreise trainiert das Gehirn ungemein. Sind bereits Probleme mit dem Langzeitgedächtnis feststellbar, dann kann es helfen die Fotos mit kleinen Beschreibungstexten zu versehen und selbst einige Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Bildern zu geben. So kann der Angehörige die gegebenen Informationen mit eigenen Erinnerungsresten ausfüllen und ergänzen. Auch so wird die Gedächtnisleistung trainiert.
  • Gerüche: Unzählige Erinnerungen sind in unserem Gehirn mit bestimmten Gerüchen verknüpft. Die genaue Bedeutung von einem Geruch variiert dabei von Mensch zu Mensch. Nicht umsonst heißt es auch, dass Gerüche die Träger unserer Erinnerungen sind. Wird das Geruchszentrum eines Menschen stimuliert, dann ruft dies folglich Erinnerungen wach und das Gedächtnis wird trainiert. Konkret bedeutet dies, dass dem Demenzkranken in regelmäßigen Abständen Gerüche aus seiner Kindheit präsentiert werden. So kann beispielsweise der Geruch von frisch gebackenen Plätzchen zahlreiche Jugenderinnerungen wachrufen. Am besten experimentiert man als Angehöriger eines Demenzerkrankten etwas mit verschiedenen Gerüchen herum und wartet ab welche Wirkung man mit diesen erzielt.
  • Musik: Ebenso wie der Geruchssinn, ist auch der Gehörsinn ein wichtiger Erinnerungsträger. Musik löst bei den meisten an Demenz erkrankten Menschen eine ganze Reihe von Erinnerungen aus. Am wirkungsvollsten ist es, wenn man seinem Angehörigen Musik aus seiner früheren Jugend vorspielt. In diesem Zusammenhang empfiehlt sich eine kleine Internetrecherche, um zu sehen welche Künstler zu der Jugendzeit des Erkrankten gerade beliebt waren.
  • Film: Alte Filme, die der Erkrankte früher sehr gerne und oft geschaut hat, können mitunter auch einen positiven Effekt haben, Erinnerungen wachrufen und das Gedächtnis trainieren. Oft empfiehlt es sich auch einfach nur kleine Sequenzen eines Films zu zeigen, sodass der Angehörige den Fortgang des Films selbst im Gedächtnis rekonstruieren muss.
  • Sprichwörter und Redewendungen: Eine gute Möglichkeit zum Gedächtnistraining ist es außerdem den Demenzerkrankten alte Sprichwörter und Redewendungen ergänzen zu lassen. Diese sind zumeist tief im Langzeitgedächtnis gespeichert und trainieren dieses somit. So empfehlen sich lückenhafte Sprichwörter wie „Alles Gute kommt…“, „Alle Wege führen nach…“, „Ein Unglück kommt…“ etc.

Alzheimer – gefürchtete Krankheit, die nicht nur Senioren treffen kann

Eine der gefürchtetsten Erkrankungen ist die Alzheimerkrankheit, die rund 60 % der Demenzerkrankungen ausmacht. Dabei werden durch Gleichgewichtsstörungen des Botenstoffes Glutamat in bestimmten Hirnbereichen Nervenzellen zerstört (neurodegenerative ). Glutamat steuert 70 % der Nervenzellen und sorgt bei einem gesunden Menschen für die Lern- und Gedächtnisfähigkeiten. Erkrankt der Patient an , so erhöht sich Glutamatkonzentration permanent, sodass die Signale zwischen den einzelnen Nervenzellen nicht mehr korrekt erkannt und weitergegeben werden. Durch die Dauerreizung kollabieren die betroffenen Nervenzellen und sterben als Folge ab. Mit steigender Zahl der absterbenden Nervenzellen verringert sich die Wahrnehmungsfähigkeit und beginnt die Desorientierung. Im Anfangsstadium, das heißt, wenn die Krankheit rechtzeitig erkannt wird, kann durch die Gabe von Anitdementiva die Störung noch positiv beeinflusst und so eine Verschlimmerung wenn nicht verhindert so doch deutlich hinausgezögert werden. In Deutschland liegt die Zahl der Alzheimererkrankungen bei circa 720.000 Betroffenen mit steigender Tendenz, was allerdings auch daran liegt, dass die Menschen immer älter werden. In der Altersgruppe 65 bis 69 erkrankt nur jeder 20. an eine Form der , ab dem 80. Lebensjahr ist bereits jeder Dritte betroffen.

Die Alzheimerkrankheit unterteilt sich in drei Stadien, das sogenannte Anfangsstadium, das moderate Stadium sowie das schwere Stadium. Im Anfangsstadium ist ein selbstständiges Leben trotz leichter geistiger Defizite noch vollständig möglich. Im moderaten Stadium wird die Selbstständigkeit eingeschränkt, da die geistigen Fähigkeiten zunehmend nachlassen, im schweren Stadium wird der Betroffene zum Pflegefall, da er keinerlei Alltagskompetenz mehr besitzt.

des Anfangsstadiums

  • Vergesslichkeit
  • zeitliche Orientierungsprobleme

des moderate Stadiums

  • Mathematische- und Problemlösungsproblematik
  • manuelle Störungen bei alltäglichem wie Ankleiden und Haushalt
  • Erkennungsprobleme
  • ansteigende Vergesslichkeit wichtiger Dinge wie die Medikamenteneinnahme aber auch von Geburtstagen und Ähnlichem
  • Orientierungslosigkeit
  • Probleme mit der Sprache beziehungsweise mit dem Sprachverständnis
  • Gleichgültigkeit der Hygiene gegenüber sowie das Einsetzen von Wahnvorstellungen

 Symptome des schwere Stadiums

  • Zerfall des Langzeitgedächtnisses
  • vollständiger Verlust der Orientierung
  • Verlust der Artikulationsfähigkeit
  • Störung der Erkennungsfähigkeit
  • Inkontinenz
  • Agnosie, das heißt, auch Angehörigen werden zu Fremden

Spinning als Trendsport

oder ist ein Gruppentrainingsprogramm, welches als Ausdauersport auf fest montierten Fahrrädern, den sogenannten Indoorbikes praktiziert wird. Diese Sportart kam bereits in den 80er Jahren groß in Mode. Zur Motivation der Teilnehmer läuft im Hintergrund sehr oft Musik.

Wie funktioniert ?

Damit das Training effektiv wird, erfolgt die Kraftübertragung mit einem Zahnriemen, der eine Schwungscheibe bewegt. Diese Scheibe wiegt je nach Hersteller zwischen 18 kg und 25 kg. Mittels eines Einstellknopfes an dem Spinningbike kann die Bremskraft reguliert werden.

Spinning wird oft in einer Gruppe ausgeführt. Die Gruppe wird durch einen sogenannten „Instructor“ oder auch „Presenter“ angeleitet. Je nach Musik wird die Trittfrequenz festgelegt. Der „Instructor“ bestimmt auch, welche Fahrweise zum Einsatz kommt. Hier gibt es die Möglichkeit des Tretens im Sitzen oder auch eine Art Wiegetritt. Außerdem gibt der „Instructor“ auch die Höhe des Widerstandes vor. Selbstverständlich kann aber jeder Teilnehmer seine eigene Widerstandshöhe bestimmen. Somit ist für jede Altersstufe und jede körperliche Fitness geeignet.

Oftmals finden richtige Spinning-Events statt. Üblicherweise dauert eine Spinning-Einheit zwischen 3 und 6 Stunden. Es sind aber auch 24-Stunden-Events möglich, die natürlich einiges an Fitness von den Teilnehmern abverlangen.

Spinning, das ideale Trainingskonzept

Spinning® ist mehr als nur ein Work-out. Mit Spinning möchte man seine Fitness und natürlich auch seine Gesundheit verbessern. Dabei ist es egal, ob man als Teilnehmer nur fitter werden möchte oder aber einfach nur dem stressigen Alltag davonfahren möchte.

Damit Spinning für jeden effektiv ist, wird das Training in unterschiedliche Zonen eingeteilt.

Aktivierung des Fettstoffwechsels

Diese Einheit nennt sich Endurance und arbeitet mit einer Auslastung von 65 – 75 % der maximalen HF. Hierbei wird der Körper beansprucht und der Fettstoffwechsel angeregt. Wichtig ist hier aber, dass der Körper nicht ausgepowert wird.

Verbesserung der Kraftausdauer

Bei der Einheit Strength arbeitet man mit einer Auslastung von 75 – 85 % der maximalen HF. Zu vergleichen ist das Training, wie Radfahren am Berg. Man trainiert hierbei die Ausdauer und die Leistungssteigerung im moderat anaeroben und im aeroben Bereich.

Förderung der mentalen Fähigkeit

Diese Art des Trainings nennt sich Intervall. Die Auslastung liegt hier bei 65 – 92 % der maximalen HF. Nach einer hohen Belastung kommt eine schnelle Erholungsphase. Die Zeitabstände der Be-und Entlastung sind aber immer im Vorfeld fest definiert.

Alterskrankheiten: Cholesterin, Arthrose, Diabetes

– wenn das Fett im Blut zu dick wird

gehört zu den Stoffen ohne die weder Mensch noch Tier leben können. Entdeckt wurde der Naturstoff im 18. Jahrhundert in Gallensteinen, wovon sich auch der Name ableitet (griechisch Galle ist chole, stereos bedeutet fest). Im Gegensatz zur landläufigen Meinung ist kein Fett, sondern ein polyzyklischer Alkohol, der zur Gruppe zu den Lipiden zählenden Steroide gehört. Dennoch ist der Vergleich mit Fett nicht ganz falsch, denn ist wasserunlöslich und wird mit dem Blutplasma transportiert, sodass sich durchaus bei einem zu hohen Cholesterinspiegel „Klümpchen“ im Blut bilden können. Zuviel verengt die Adern, was leicht Arteriosklerose oder schlimmstenfalls zum Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann oder „verklumpt“ in der Galle mit der Folge, dass schmerzhafte Gallensteine entstehen.

Um den Cholesterinspiegel zu senken, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie

  • die Einnahme von Tabletten, um den Cholesterinspiegel zu senken, zum Beispiel nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • Raucher mit hohem Cholesterinspiegel sollten das Genussgift meiden
  • Wer unter Übergewicht leidet, sollte sich einer Diät unterziehen
  • Diabetiker müssen ihren Cholesterinspiegel regelmäßig überprüfen lassen und strickt auf ihre Ernährung achten
  • Bluthochdruckpatienten sind stark infarktgefährdet und dürfen ihren Blutdruck auf keinen Fall aus den Augen verlieren.
  • Bewegung ist neben einer gesunden, ballaststoffreichen Ernährung eines der hilfreichsten Maßnahmen zur Senkung des Cholesterinspiegels.

– wenn die Gelenkschmierung fehlt

Eine der typischen und häufig auftretenden Alterskrankheiten ist die Arthrose, ein „Gelenkverschleiß“, der durch Überbelastung entsteht. Die Ursache kann sowohl in Übergewicht als auch in einer Fehlstellung, einer Gelenkentzündung oder einer Verknöcherung liegen. Auch eine permanente falsche Körperhaltung führt zur . Um den Krankheitsverlauf zu mindern und die Schmerzen zu lindern, gibt es verschiedene Ansätze:

  • eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung unterstützt den Körper bei der Regeneration und hilft beim Ausschwemmen von Schadstoffen
  • Bewegung schützt im Anfangsstadium vor einer Verschlechterung. Auch wenn sie die Arthrose nicht mehr verhindern kann, so zögert es sie zumindest hinaus, da die das Gelenk umgebenden Sehen und Muskeln gestärkt werden und damit das Gelenk gestützt
  • Oftmals ist eine „Schmerzattacke“ durch entsprechende Salben linderbar
  • Durch den Abbau von Übergewicht werden die Gelenke ebenfalls entlastet
  • Gymnastik und Bewegungstherapien sorgen für eine gelenkschonende Körperhaltung
  • Wird die Arthrose zu schmerzhaft, muss das Gelenk operativ ausgetauscht werden

Diabetes – häufige Folge von Übergewicht

Früher unter dem Namen „Altersdiabetes“ bekannt ist der heutige Diabetestyp II. Viele der Erkrankten sind älter als 70 Jahre, lediglich jeder Zehnte hat das 50. Lebensjahr noch nicht erreicht. Eine der Hauptursachen für das Auftreten der Diabetes ist Bewegungsmangel und Übergewicht, wo die genetische Veranlagung ebenfalls eine Rolle spielt. Ein Problem der Diabetes sind die möglichen Gefäßschädigungen, im schlimmsten Fall führen sie zur Erblindung oder Nierenversagen. Die meisten Diabetiker leiden nach etwa 20 Jahren zumindest unter einer Niereninsuffizienz oder einer Herz-Kreislauferkrankung. Tritt die Diabetes bei einem Senior über 70 Jahren auf, hat sie allerdings kaum mehr Folgen für die Lebenserwartung, anders sieht es bei den Senioren ab 50 aus, dort kann sie die Lebenserwartung um bis zu 8 Jahre senken. Diabetiker sollten

  • wenn sie unter Übergewicht leiden, versuchen, ihr Normalgewicht zu erreichen
  • können durch ausreichend Bewegung im Rahmen ihrer Möglichkeiten Probleme mit dem Herz-Kreislaufsystem in hohem Maße einschränken, insbesondere bei Bluthochdruck
  • durch eine gesunde Ernährung darauf achten, dass der Cholesterinspiegel sich im Normalmaß bewegt
  • auf jeden Fall versuchen ihren Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht und möglichst in normaler Höhe halten
  • als gute Methode, den Zuckerspiegel „im Griff“ zu behalten, haben fünf kleine statt drei großen Mahlzeiten am Tag bewährt