Die Gefäßverkalkung – auch unter dem Namen Arteriosklerose bekannt – ist eine der am weitesten verbreiteten Krankheiten in unserer Gesellschaft. Gerade ältere Menschen haben oft mit Arteriosklerose zu kämpfen, aber auch junge Menschen sind keineswegs dagegen gefeilt.
Bei einer Arteriosklerose kommt es über mehrere Jahre hinweg zu einer Veränderung der Blutgefäße, welche zunächst völlig symptomfrei abläuft und damit nur sehr schwer zu diagnostizieren ist. Mit Fortschreiten der Krankheit verlieren die Gefäßwände ihre Elastizität und verkalken immer mehr. Der Gefäßdurchmesser schrumpft dabei erheblich, was schließlich dazu führt, dass das Blut an seinem normalen Fluss gehindert wird. Dies geschieht durch die Ablagerung von sogenannten Plaques, welche aus weißen Blutkörperchen und Blutfetten bestehen.
Ursachen für eine Arteriosklerose
Für eine Gefäßverkalkung gibt es mehrere mögliche Ursachen. So gilt beispielsweise ein erhöhter Cholesterinspiegel als bedeutender Risikofaktor, aber auch Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck begünstigen die Entstehung von Arteriosklerose. Ein besonders hohes Risiko an einer Gefäßverkalkung zu erkranken haben Raucher. Wer das Rauchen aufgibt, senkt schon nach wenigen Monaten das Erkrankungsrisiko beträchtlich.
Neben diesen Faktoren spielen auch noch Stress, ungenügende Bewegung oder genetische Veranlagung eine bedeutende Rolle.
Symptome einer fortgeschrittenen Arteriosklerose
Die Folgen einer Gefäßverkalkung sind vielseitig. So gibt es einerseits körperliche Symptome wie schmerzende oder häufig einschlafende Gliedern, Durchblutungsstörungen, erhöhter Blutdruck Brustschmerzen und Brustspannungen und andererseits psychische Symptome wie etwa Schwindelgefühl, allgemeines Desinteresse, Konzentrationsschwierigkeiten, Energielosigkeit und Erschöpfungsgefühl sowie Gleichgewichtsstörungen.
Eine über einen längeren Zeitraum hinweg unbehandelte Arteriosklerose führt letztlich mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Schlaganfall, einem Herzinfarkt oder einer Thrombose.
Behandlung von Arteriosklerose
Behandelt wird die Arteriosklerose durch verschiedene Medikamente, von denen viele die der Gefäßverkalkung zu Grunde liegende Ursache wie beispielsweise einen zu hohen Cholesterinwert behandeln. Zudem besteht die Möglichkeit bei betroffenen Gefäßen einen Bypass zu legen oder eine Gefäßprothese anzubringen.
Checkliste zur Vorbeugung
Auch wenn eine Behandlung bei Arteriosklerose meist möglich ist, sollte das Ziel eines Jeden natürlich sein, dass es überhaupt nicht zum Ausbruch der Krankheit kommt. Einige wenige Vorbeugemaßnahmen können hier schon Wunder bewirken und senken das Risiko einer Erkrankung deutlich. Wer sich die folgende Liste zur Vorbeugung zu Herzen nimmt, hat gute Chancen nicht an Arteriosklerose zu erkranken.
- Ernährung: Eine gesunde Ernährung ist ein grundlegender Baustein der Vorbeugung – das gilt nicht nur für Arteriosklerose. Wichtig ist es hierbei nicht zu einseitig zu essen und auf zu viel Fett in Lebensmitteln zu achten. Wer mehr Obst und Gemüse anstatt fettes Fleisch zu sich nimmt, senkt ganz automatisch seinen Cholesterinspiegel und schaltet so bereits einen bedeutenden Faktor, der zu Arteriosklerose führen kann, aus.
- Sport: Es ist eigentlich kein Geheimnis: Wer gesund leben möchte, sollte sich fit halten. Ein tägliches Ausdauertraining von 30 Minuten sorgt für eine gute Kondition und Fitness. Besonders Schwimmen eignet sich hierbei gut als Training, da so die Gelenke geschont werden. Durch regelmäßigen Ausdauersport wird zudem der Blutdruck gesenkt und Stress reduziert.
- Verzicht auf Alkohol und Nikotin: Übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum stört die Durchblutung der Gefäße und begünstigt damit Arteriosklerose. Besonders Nikotin gilt als einer der bedeutendsten Risikofaktoren für eine Gefäßverkalkung. Also lieber Hände weg vom Glimmstängel.
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