Sehschwäche im Alter

Mit zunehmendem Alter muss man sich eingestehen, dass die Augen schlechter werden. Bereits ab dem 40. bis 50. Lebensjahr fangen die Sehschwierigkeiten an und die Sehstärke nimmt ab. Jetzt wird das Lesen ohne eine geeignete Sehhilfe immer schwieriger. Doch reichen die Brillen aus dem Supermarkt oder soll man lieber zu einem Optiker gehen?

Der Augencheck

Wer feststellt, dass er in der Nähe nicht mehr so gut sehen kann, der sollte sich einen Termin beim geben lassen. Dieser stellt mit den geeigneten Geräten fest, um welche Art der Sehschwäche es sich handelt. Denn nicht jede Sehschwäche ist normal und altersbedingt. In manchen Fällen kann eine dahinter stecken. Wer jedoch unter Altersweitsichtigkeit leidet, hat keinen Grund zur Sorge. Mit den Jahren verliert die Linse im an Elastizität. Dies wiederum führt dazu, dass das in bestimmten Entfernungen nicht mehr scharf sehen kann. Leider nimmt, je älter der Mensch wird, auch die Weitsichtigkeit zu. Verhindern kann man dies allerdings nicht. Bei einer Kombination zwischen Kurz- und Weitsichtigkeit hat man gleich zwei Probleme zu bewältigen. Zwei Brillen, eine Gleitsichtbrille oder eine Augen OP schaffen in dieses Fall Abhilfe.

Optiker oder ?

Merkt man, dass die Sehstärke nachlässt, dann sollte man zuerst die Augen bei einem Arzt kontrollieren lassen. Wer bereits eine Brille besitzt, aber merkt, dass die aktuelle Sehstärke der Gläser nicht mehr ausreicht, der kann einen erneuten Sehtest auch beim Optiker seines Vertrauens machen. Beim ersten Mal ist ein Augenarzt aber die bessere Wahl, da dieser das auch auf eventuelle andere Schäden verlässlich kontrollieren kann. Ein weiterer Vorteil des Sehtests beim Optiker ist allerdings, dass Sie sich im gleichen Zug eine Brille aussuchen können.

Sehschwäche im Alter

Es trifft jeden – den einen früher den anderen später. Wer unter Kurz- und Weitsichtigkeit leidet, der muss sich gleich mit beiden Problemen auseinandersetzen. Diese beiden Sehschwierigkeiten zu korrigieren, kann durch eine Gleitsichtbrille erfolgen, die jedoch ziemlich gewöhnungsbedürftig ist. In jedem Fall sollten Sie bei einer Sehschwäche aber Ihren Augenarzt oder Ihren Optiker aufsuchen, um das Problem schnellstmöglich zu beheben.

Stammzellen aus Nabelschnurblut

Während einer Schwangerschaft dient die als direkte Verbindung zwischen Mutter und Kind. Nach der Geburt wird sie dann nicht mehr benötigt, weshalb sie früher im Normalfall einfach in den medizinischen Müll wanderte. Aus heutiger Sicht ist dies eine riesige Verschwendung, denn das , das nach der Abnabelung des Kindes in und Plazenta zurückbleibt, enthält wertvolle . Dies sind Zellen, deren spätere Funktion im Organismus noch nicht festgelegt ist. Sie können sich in unterschiedliche Zell- und Gewebetypen entwickeln und sind die Grundlage für die fortlaufende Regeneration des menschlichen Gewebes, der Organe sowie des - und Immunsystems. Aufgrund dieser Eigenschaften werden aus Nabelschnurblut seit einigen Jahren zur Behandlung verschiedener schwerer Krankheiten eingesetzt. Daher sollte man diese Stammzellen einlagern, um damit bei Bedarf verschiedene Krebsarten, Stoffwechselerkrankungen oder genetische Defekte behandeln zu können.

Die Vorteile von Nabelschnurblut

Nabelschnurblut ist besonders reich an jungen blutbildenden Stammzellen, die in der Lage sind, zu jeder Art von Blutzelle zu reifen. Aus diesem Grund sind sie vor allem bei der Therapie von Erkrankungen des blutbildenden Systems (z.B. Leukämie und Anämie) von großer Bedeutung. Zur Behandlung von Leukämie bietet sich als Alternative eine Stammzellentransplantation aus dem Knochenmark an. Im Gegensatz zu einer Knochenmarkentnahme ist die Gewinnung von Stammzellen aus Nabelschnurblut jedoch ohne großen Aufwand zu bewerkstelligen und vollkommen risiko- und schmerzlos. Die Geburt wird durch die Entnahme des Restblutes, das nach der Abnabelung in Nabelschnur und Plazenta verbleibt, in keiner Weise beeinträchtigt. Mit dem des Neugeborenen werden viele Stammzellen gesichert, die später eventuell wichtig für seine oder die Gesundheit eines anderen werden könnten.

Arten der Einlagerung

Nach der Entnahme kann das Nabelschnurblut entweder für den Eigenbedarf des Kindes, für einen erkrankten blutsverwandten Angehörigen oder als allgemein verfügbare, anonyme Spende eingelagert werden. Die Einlagerung bei einer privaten Stammzellenbank wie Vivocell Biosolutions ermöglicht es, dass das hergestellte Transplantat dem Spender im Bedarfsfall (z.B. zur Behandlung einiger bösartiger Tumorarten) unmittelbar selbst zur Verfügung steht. Für die Behandlung einer bösartigen Erkrankung des blutbildenden Systems (z.B. Leukämie) werden hingegen unverwandte Stammzellen eingesetzt, die der Allgemeinheit durch eine Fremdspende zur Verfügung gestellt wurden. Wenn sich eine Übereinstimmung mit den Gewebemerkmalen eines Patienten ergibt, der auf eine Stammzellentransplantation angewiesen ist, kann eine Fremdspende jederzeit über ein Transplantationszentrum abgerufen werden. Anders als die Eigenlagerung, deren Kosten von den Eltern getragen werden, ist eine Fremdspende kostenlos.

Angehörige und Freunde über einen Trauerfall informieren

Der Umgang mit der eigenen Trauer nach dem Verlust eines geliebten Menschen fällt meistens sehr schwer. Gelindert wird der Schmerz häufig durch den Austausch mit nahestehenden Menschen, die ebenso unter dem Verlust leiden. und Bekannte über den Todesfall zu informieren ist ein wesentlicher Aspekt bei der Trauerbewältigung, der allerdings zu einer weiteren emotionalen Belastungen führen kann. Den engsten Verwandten und Freunden sollte man den Verlust unbedingt in einem persönlichen Gespräch oder zumindest in einem Telefonat mitteilen. Alle weiteren Personen aus dem Umfeld des/der Verstorbenen werden in der Regel durch das Versenden einer Trauerkarte oder das Schalten einer Traueranzeige informiert.

Trauerkarten

Trauerkarten stellen die beste Lösung dar, Familie, Freunde und Bekannte über einen Todesfall in Kenntnis zu setzen. Der Handel bietet eine ganze Reihe von Trauerkarten an, die jedoch nicht von großer Individualität zeugen. Um echte Anteilnahme zu zeigen sollte man daher eine persönliche Karte drucken lassen. Als Text für eine Trauerkarte eignen sich Gedichtzeilen oder Zitate, aber auch Beileidsbekundungen in Form eigener Gefühle oder Erinnerungen an den Toten/die Tote, die dem Ganzen eine persönliche Note verleihen. Hierbei setzt man sich noch einmal bewusst mit der Person und den Eigenheiten der/des Verstorbenen auseinander. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dem/der Verstorbenen mit einem Foto auf der Trauerkarte zu gedenken. Bei der Suche und der Auswahl eines passenden Fotos erinnert man sich an gemeinsame Zeiten und besondere Momente, die Erinnerung wird noch einmal aufgefrischt.

Traueranzeigen

Traueranzeigen unterrichten eine noch größere Anzahl von Menschen über den Todesfall. Wie beispielsweise die Traueranzeigen für Konstanz findet man sie üblicherweise in regionalen Zeitungen. In der Regel enthalten Traueranzeigen sowohl Geburtsdatum und -ort als auch das Datum und den Ort des Todes und auch die Namen der Hinterbliebenen werden aufgeführt. Abschließend wird in einer Traueranzeige oft angegeben, wo und wann die Beerdigung stattfindet. Zusätzlich zu diesen Angaben kann eine Traueranzeige beliebig durch Zitate, Gedichte, Psalmen und Motiven wie Kreuze oder Blumen ausgeschmückt werden.

Die richtige Zahnpflege erspart so manchen Zahnarztbesuch

Bis vor noch nicht allzu langer Zeit hat man die Zahnpflege als notwendiges Übel am Morgen und vielleicht nach den Mahlzeiten hingenommen. Dies hat sich aber im Laufe der Zeit grundlegend geändert. Zahnpflege bedeutet heute mehr als Putzen. In vielen Badezimmern haben Mundduschen und Zahnseiden schon einen festen Platz. Immer öfter findet man auch eine .

Was sollte man unbedingt beachten?

Nachfolgend möchten wir einige Tipps für die richtige Zahnpflege geben, denn das wichtigste hierbei ist nach wie vor die Putztechnik. Damit sich keine Zahnbeläge an den Zähnen bilden könne, die im Laufe der Zeit zu Krankheiten und Entzündungen führen, sind sich die Experten einig, dass man mindestens 3 mal am Tag für rund 2 Minuten die Zähne putzen sollte. Eine weitere wichtige Regel beim Zähneputzen lautet: Immer von Rot nach Weiß putzen. Dies bedeutet, dass die Zahnbürste immer vom Zahnfleisch Richtung geführt werden soll. Würde man mit der Bürste einfach nur hin und her schrubben, dann besteht die Gefahr, dass das Zahnfleisch verletzt wird. Gerade diese Putztechnik sollten Eltern mit ihren Kindern schon früh üben. Außerdem sollte man immer darauf achten, dass auch alle Zahnflächen gründlich geputzt werden. Leider werden sehr oft gerade die Backenzähne vernachlässigt.

Mit der richtigen Bürste geht es einfach

Es ist längst bekannt, dass elektrische Zahnbürsten deutlich mehr Plaque entfernen, als man es je mit einer Handzahnbürste schafft. Auch wenn man im ersten Moment vor der Anschaffung einer elektrischen Zahnbürste zurückschreckt. Der Anschaffungspreis macht sich schneller bezahlt als man denkt, denn wenn die Zahnpflege einfacher geht, dann kann man sich so manchen Zahnarztbesuch sparen. Durch die verschiedenen Oral B Aufsteckbürsten hat man mit einem Grundgerät gleich mehrere Zahnpflegeutensilien in einem . So gibt es hier Aufsteckbürsten schon für die Kleinsten unter uns und natürlich auch Bürsten in den verschiedenen Härtestufen. Mit den unterschiedlichen Bürsten ist es gerade in Familien einfach, dass jeder die optimale Bürste für sich findet. So macht die Zahnpflege auch schon den Kleinsten Spaß.

 

Durch die Zeit der Trauer kommen

Die Trauerphasen erlebt jeder Mensch auf seine eigene Weise. Dennoch muss niemand allein mit der Trauer fertig werden. Wer auf Freunde und Familie bauen kann, hat Glück, denn diese Menschen kennen den Trauernden und können sich entsprechend auf ihn einstellen. Wer aber allein ist, weil keine Familie da ist oder weil man als Einzelgänger durchs Leben geht, kann trotzdem Hilfe in Anspruch nehmen, wenn er mit dem Verarbeiten eines Verlustes überfordert ist.

Wenn es allein nicht geht, wer hilft?

Der wichtigste Punkt ist, dass sich ein Mensch selbst eingesteht, mit nicht fertig zu werden und Hilfe zu benötigen. Sich aktiv Hilfe zu suchen, ist der zweite Schritt, auf den im Idealfall viele weitere Schritte zurück ins Leben führen. Es existieren mittlerweile mehrere Einrichtungen, die sich um kümmern, aber auch viele Einzelpersonen fühlen sich berufen, diesen Teil der Trauerarbeit zu übernehmen. Vorausgesetzt, es ist eine Naturbegabung oder eine entsprechende Ausbildung vorhanden, arbeiten Menschen in der über Gespräche, Krisenbewältigung und kreative Methoden mit dem Trauernden den Verlust auf. Eine gewisse Sicherheit, dass im Umgang mit Trauernden keine Verschlimmerung an deren Situation eintritt, kann ein Psychotherapeut infrage kommen oder ein nach den Standards des Bundesverbands für ausgebildeter Mensch.

Kann jeder durch die begleiten?

Um anderen Menschen durch diese schlimme Zeit zu helfen, sind viel Einfühlungsvermögen, innere Festigkeit und Reife notwendig. Freunde und Familienmitglieder sind häufig selbst zu stark betroffen, um eine gute Stütze zu sein. Als Helfer, der von außen kommt, hat man den nötigen Abstand, um sich voll auf einen Trauernden konzentrieren zu können. Die Ausbildung zum Trauerbegleiter oder zur Trauerbegleiterin setzt voraus, dass man selbst derartige Krisen bewältigen konnte und seine Erfahrung zur Hilfe andere einsetzen möchte oder dass man bereits in helfenden Ämtern (haupt- oder ehrenamtlich) tätig ist. Wer Trauerbegleiter/in sein möchte, sollte sich der Verantwortung bewusst sein und nicht davon ausgehen, dass für diesen Teil der Trauerarbeit ‘ein gutes Händchen’ genügt.

Armut wegen Pflegebedürftigkeit?

senioren armut

Viele Senioren sind aufgrund Pflegebedürftigkeit von Armut bedroht - Bild: Fotalia - Wüstenfuxx

Hundertausende Senioren können sich die Pflege nicht mehr leisten

Die Zahl der alten Menschen, die ihre Pflege nicht mehr aus eigenen Mitteln tragen können, steigt kontinuierlich an. Neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes bestätigen diesen unheilvollen Trend: Laut Welt am Sonntag haben im Jahr 2010 über 400.000 Menschen die staatliche Sozialleistung Hilfe zur Pflege in Anspruch nehmen müssen, dies ist eine Zunahme von 5%. Insgesamt beliefen sich demnachh die Ausgaben für die Hilfe zur Pflege im Jahr 2010 auf mehr als 3,4 Milliarden Euro. Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK Ulrike Mascher äußerte sich gegenüber der Welt am Sonntag entsprechend besorgt: “Das Risiko, durch Pflegebedürftigkeit in Armut abzurutschen, steigt seit Jahren.” Problematisch sei vor allen Dingen, dass die Pflege- und Heimkosten seit Jahren steigen, während die Renten kaum Zuwächse erfahren haben. Aktuell liegen die Kosten für die Pflegestufe 3 bei durchschnittlich 2.900 Euro im Monat. Auch die gestiegene Lebenserwartung sei in diesem Zusammenhang zu .

Alternative: Pflege im Ausland?

Um einen Ausweg aus dieser Krise zu schaffen, werden gerade einige Alternativen diskutiert. Einer der umstrittensten Vorschläge zielt darauf ab, arme, pflegebedürftige Menschen in günstigeren Pflegeheimen im Ausland unterzubringen. Einige große Krankenkassen haben schon ihr Interesse an dieser Lösung signalisiert – allerdings steht dies nicht im Einklang mit dem aktuellen EU-Recht, das direkte Verträge von Pflegekassen mit ausländischen Heimen untersagt. Und ob dies im Sinne der Betroffenen ist, bleibt auch mehr als fraglich.

Immer mehr Menschen erkranken an der Augengrippe

Insbesondere in Norddeutschland klagen immer mehr Menschen über geschwollene , tränende und stark schmerzende Augen. Mediziner sagen, es handele sich dabei um die eindeutigen Symptome der (Keratoconjunctivitis epidemica). Als Spätfolge der kann es zu einer dauerhaften Trübung der Hornhaut kommen. Es gibt bisher keine Medikamente gegen die Augengrippe.

Wie kommt es zur Augengrippe?

Bei der Augengrippe handelt es sich um eine hochinfektiöse Schmierinfektion. Dies wird durch Handtücher, Türgriffe und Ähnliches übertragen. Die Inkubationszeit dauert in der Regel acht bis neun Tage. Die ersten Anzeichen sind massiver Tränenfluss, Rötung der Bindehaut und ein Fremdkörpergefühl im . Oftmals schwillt auch das Oberlid an. Patienten berichten auch von einer schmerzhaften Schwellung des Lymphknotens direkt vor dem Ohr oder am Unterkiefer. Nach wenigen Tagen beginnt der Krankheitsverlauf auch am zweiten . Viele Patienten können schon nach wenigen Tagen das nicht mehr öffnen. Es folgen in der Regel grippeähnliche Symptome.

Diagnose und Therapie

Die Diagnose kann in der Regel nur durch einen Augenarzt anhand des klinischen Krankheitsbildes gestellt werden. Ein direkter Erregernachweis kann auch durch eine spezielle Laboruntersuchung erfolgen.

Zur Behandlung der Augengrippe stehen aktuell keine Medikamente zur Verfügung. Lindernd sind eventuell Augentropfen, die den Tränenfluss unterstützen. Patienten werden in der Regel für 14 tage krankgeschrieben und sollten weitestgehend den Kontakt zu anderen Personen meiden. Die Augengrippe ist eine meldepflichtige Erkrankung nach § 7 des Infektionsschutzgesetzes. Dies gilt allerdings nur beim direkten Nachweis von Adenoviren, die beim Augenabstrich erkannt werden.

Wie kann man sich schützen?

Die Augengrippe ist hochansteckend. Erreger halten sich auf Gegenständen bei Zimmertemperatur über Wochen und sind infektiös. Kommt man einmal mit den Erregern in Berührung, ist man bereits infiziert.

Einige Tipps, um der Augengrippe vorzubeugen

  • Regelmäßiges Händewaschen
  • Enger Kontakt zu Menschen mit Augengrippe vermeiden
  • Handtücher, Waschlappen sollten nur von einer Person genutzt werden
  • Spezielle Desinfektionsmittel für die Hände
  • möglichst nicht ins fassen

Zähne verblenden: Für ein schöneres Lächeln

Ein strahlend weißes Lächeln und Nikotin, Kaffee- und Teerändern zu trotzen ist der Traum vieler Menschen. Um die Zähne so gestalten zu lassen, kann man sie sich verblenden lassen. Der heutige medizintechnische Standard macht das zu einer Leichtigkeit: Eine zahnfarbene Deckschicht wird auf die Zähne aufgetragen, sodass die Zähne aufgehellt sind und gepflegter aussehen. Kunststoffe, ausgebrannte Keramik oder Metallkronen können zum Einsatz kommen.

Foto: flickr.com/Pink Sherbet Photography (CC-Lizenz)

Methoden fürs Verblenden der Zähne

Werden die Zähne mithilfe einer Metallkrone verblendet, wird diese zur Kaufläche, zur Zahnseitenfläche und zur Zahnaußenseite geführt. Für das Verblenden der Kauflächen eignen sich Materialien aus Kunststoff weniger, denn sie können Überempfindlichkeit oder sogar Allergien auslösen. Auf Kunststoffverblendungen setzt man vor allem bei den Außenteleskopen, da diese sehr elastisch sind und weniger auf Reizungen reagieren. Keramikverblendungen bieten sich für die sichtbaren Außenflächen vor allem aus ästhetischen Gründen an. Man spricht von Veneers und das sind dünne Keramikschalen, die auf Front- und alle anderen sichtbaren Zähne aufgetragen werden.

Kosten fürs Zahnverblenden

Welche Kosten für ein schöneres Lächeln entstehen, hängt von der Krankenversicherung ab: Gesetzlich versicherte Interessenten müssen sich nach der sogenannten Verblendungsgrenze richten. Eine aus Metall bestehende Krone bekommt ein GKV-Patient eingesetzt, zusätzliche Materialien oder Aktivitäten sind selbst zu zahlen. Auch die private Krankenversicherung zahlt für gewöhnlich nur das Nötigste. Es handelt sich um einen ästhetischen Eingriff, der in aller Regel medizinisch nicht notwendig ist. Ein Veneer, also das Verblenden eines Frontzahns, kostet je nach Form und Größe 400 bis 1.100 Euro. Zumeist sind solche hochwertigen Verblendungen noch nach sechs Jahren in gutem Zustand.

Grauer Star führt zu erhöhtem Sturzrisiko

Augenoperation verringert Sturzgefahr

Der Graue Star, ein verbreitetes Augenleiden, das eine Linsentrübung zur Folge hat. Besonders ältere Menschen sind vom Grauen Star betroffen, der bei Nichtbehandlung stetig das Sehvermögen vermindert. Für viele Menschen kann das fatale Auswirkungen haben, denn der Gleichgewichtssinn hängt eng mit dem Sehvermögen zusammen, die Folge ist ein erhöhtes Sturzrisiko und vor allem bei älteren Menschen die Gefahr bleibender Schäden. Eine aktuelle Untersuchung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) hat noch einmal deutlich gemacht, dass das Sturzrisiko nach einer Augenoperation signifikant sinkt: Für die DOG-Studie wurden Daten von 1,1 Millionen Menschen im fortgeschrittenen Alter ausgewertet mit dem Ergebnis, dass Oberschenkelhalsbrüche infolge eines Sturzes innerhalb des ersten Jahres nach der Augenoperation um 16 Prozent zurück gegangen sind, bei der Altersgruppe der 80-84-Jährigen sogar um ganze 28 Prozent. Daher empfiehlt die DOG allen Betroffenen unabhängig vom Alter, den Grauen Star behandeln zu lassen.

Ein operativer Eingriff beim Grauen Star ist heutzutage mit relativ geringen Risiken verbunden, gehört er doch zu den am häufigsten durchgeführten Operationen überhaupt, bei dem die getrübte Linse durch ein Linsenimplantat ersetzt wird – jedes Jahr werden alleine in Deutschland über 650.000 Menschen wegen Grauem Star operiert.

Cellulite: Albtraum für viele Frauen

, besser bekannt als , ist der Albtraum zahlreicher Frauen. Viele Mittelchen und Methoden werden gerne ausprobiert, um sie wieder loszuwerden, obwohl weniger ein medizinisches als eher ein kosmetisches Problem darstellt. Hat sich jahrhundertelang niemand um die Dellen am Frauenkörper geschert, kamen mit den 1960 Jahren die kürzer werdenden Röcke und Kleider in Mode – und plötzlich waren makellose Frauenbeine wichtig.

Foto: flickr.com/diongillard (CC-Lizenz)

ist normal am Frauenkörper

Während Männer mehr oder minder cellulitefrei sind, gehört die Orangenhaut im Grunde zum weiblichen Körper dazu. Anatomische Faktoren führen dazu: Frauen haben eine messbar dünnere Haut bei gleichzeitig lockerer verbundenem Bindegewebe. Fettdepots lagern bei Frauen vorrangig an den Hüften, dem Gesäß, den Oberschenkeln und am Bauch. Aufgrund des lockeren Bindegewebes können Fettzellen bei Frauen wesentlich leichter nach oben kommen und treten dann als dellige Erhebungen auf der Haut auf. Die oft auch vergrößerten Fettzellen bei Frauen können dazu führen, dass feine Blutgefäße abgedrückt werden. Das Gewebe wird schlechter durchblutet, der Stoffwechsel verlangsamt und der Lymphabfluss verringert. Diverse Faktoren begünstigen Cellulite:

  • mangelnde Bewegung
  • Übergewicht
  • Veranlagung
  • niedriger Blutdruck
  • Bindegewebsschwäche
  • Durchblutungsstörungen
  • Venenerkrankungen
  • hormonelle Veränderungen

Wichtig bei Cellulite-Behandlung

Cellulite hat nichts damit zu tun, ob man einige Pfunde mehr auf den Rippen hat oder gertenschlank ist. Bei einer Cellulite-Behandlung sind aus ärztlicher Sicht die folgenden Punkte wichtig:

  • Die Fettschicht unter der Haut soll verringert und das Bindegewebe zu einer Neubildung angeregt werden.
  • Die Dermis (Lederhaut) soll gestärkt und elastischer gemacht werden.
  • Lymphabfluss und Durchblutung sollen gestärkt werden.
  • Bei extrem starken Dellen sollen die Bindegewebsstränge chirurgisch gelöst werden, etwa mittels Subzision.

Konkrete Maßnahmen zur Cellulite-Behandlung

Orangenhaut ist kein krankhafter Zustand, sondern vielmehr ein natürliches Phänomen weiblicher Haut. Deshalb kann es keine Therapie im eigentlichen Sinne geben. Aber es gibt Maßnahmen, die Cellulite dämmen können, sodass das Unwohlsein betroffener Frauen gelindert werden kann. Liegt die Cellulite in Übergewicht, falscher Ernährung oder einem Bewegungsmangel begründet, lassen sich leicht Maßnahmen gegen Orangenhaut ergreifen. Eine Mischung aus Ernährung, Sport und Massagen ist ideal. Wer Erfolg haben will, sollte sich darauf einstellen, dass von heute auf morgen gar nichts geht. Kontinuität ist unabdingbar und die Maßnahmen müssen fortgeführt werden, sodass sich die Cellulite nicht verstärken kann.