Potenzstörungen – auch im Alter behandelbar

Sexualität unter Senioren ist ein Thema, dass noch immer in der Gesellschaft als Tabu gilt. Dabei gibt es genügend Beispiele, die zeigen, dass Sexualität bis ins hohe Alter möglich und nach wie vor gesund ist. Doch mit dem Absinken des Hormonspiegels treten oftmals auch die ersten Probleme auf. Um die genauen Gründe für die Störung herauszufinden, ist der wichtigste Schritt der Weg zum Arzt – für viele Männer eine äußerst unangenehme Sache. Dabei lässt sich die Ursache für eine Potenzstörung oftmals relativ einfach beheben, zum Beispiel, wenn sie durch die Einnahme eines bestimmten Medikaments hervorgerufen wurde. Nur der Arzt ist in der Lage, festzustellen, worin die Gründe liegen und eine geeignete Behandlungsmethode zu finden.

Es stehen in zwischen eine Reihe Therapien zur Verfügung, die sich bei der sogenannten erektilen Dysfunktion bewährt haben.

  • In manchen Fällen genügt bereits eine Umstellung der Lebensweise, wie mehr Bewegung, damit der Körper wieder ausreichend durchblutet wird oder der Verzicht auf Nikotin und/oder Alkohol, denn diese wirken sich potenzmindernd aus.
  • Diabetiker sollten darauf achten, dass sich der Blutzuckerwert in einer normalen Höhe stabilisiert, was nicht nur Potenzprobleme mindert, sondern auch vor weiteren Folgeschäden schützt.
  • Im Rahmen der Untersuchung wird der Arzt auch die Medikamentierung untersuchen und gegebenenfalls, sofern möglich, umstellen. Hierbei ist es wichtig, dass alle Medikamente dem Fachmann genannt werden, denn auch bestimmte Kombinationen können sich negativ auswirken.
  • Eine inzwischen nur noch in seltenen Fällen angewandte Methode sind die Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT) sowie die transurethale Applikation. Bei der SKAT-Therapie wird mit einer Spritze ein Medikament in den Penis eingespritzt, das die Muskulatur strafft und zu einer Erektion führt. Denselben Effekt haben Zäpfchen, die in die Harnröhre eingeführt werden, allerdings tritt die Reaktion nicht sofort, sondern nach fünf bis zehn Minuten ein und hängt auch von der Stimulation ab. Dieser Weg wird heute nur noch bei Patienten gewählt, die zum Beispiel einen Wirkstoff in den Potenzmedikamenten nicht vertragen oder bei denen Tabletten nicht wirken. Oftmals ist dies bei Diabetikern in fortgeschrittenem Stadium oder nach einer radikalen Prostataoperation der Fall.
  • Heute werden in der Regel statt der SKAT-Therapie oder der transurethalen Applikation Potenzmedikamente verschrieben. Da diese sich inzwischen großer Beliebtheit erfreuen, sollte sie nur mit ärztlichem Attest aus der Apotheke bezogen werden, denn bei vielen der im Internet käuflichen, rezeptfreien Produkte handelt es sich um gefährliche Fälschungen.
  • Oftmals ist eine Hormonersatztherapie, bei der dem Körper Testosteron zugeführt wird, hilfreich
  • Die Vakuum-Erektionshilfe besteht aus einer Pumpe, die einen Unterdruck erzeugt und dadurch Blut in die Schwellkörper zieht. Zum Erhalt der Erektion wird ein Penisring übergestreift, der den Rückfluss des Blutes verhindert.
  • Penisimplantate gelten als die letzte Möglichkeit zur Abhilfe eine Potenzstörung und kommen nur zur Anwendung, wenn sich alle anderen Therapien als erfolglos erweisen.

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Hilfen zum Gedächtnistraining – Langzeitgedächtnis trainieren

Dass neben körperlicher Fitness auch geistige Fitness im Alter ungemein wichtig ist, ist den meisten Senioren glücklicherweise bekannt. Nur durch regelmäßiges Gehirnjogging hält man seine grauen Zellen auf Trab und kann einer Demenz soweit wie möglich vorbeugen. Doch was, wenn ein Senior bereits an Demenz erkrankt ist? Gibt es in diesem Fall Möglichkeiten die Gedächtnisleistung zu trainieren und ein Voranschreiten der Krankheit zumindest zu verzögern?

Leider wird bei Demenzerkrankten das Kurzzeitgedächtnis meist sehr schnell stark in Mitleidenschaft gezogen, sodass es Betroffenen kaum möglich ist dieses zu erhalten. Entsprechend sinnlos ist es auch gezielt zu versuchen das Kurzzeitgedächtnis zu trainieren. Immer wieder findet man in Blogs und Foren Hilfen zum Training des Kurzzeitgedächtnisses von Demenz erkrankten. Diese erweisen sich in der Regel aber als völlig wirkungslos. Schlimmer noch, durch die Versuche das Kurzzeitgedächtnis eines an Demenz erkrankten Menschen zu trainieren, kommt es bei diesen immer wieder zu Frust und Enttäuschung darüber, dass die gestellten Aufgaben nicht bewältigt werden können. Auch das Vorlesen einer Tageszeitung oder das gemeinsame Anschauen eines Films erweist sich in der Regel als kontraproduktiv.

Dennoch muss man sich nicht damit abfinden, dass die Gedächtnisleistung seines Angehörigen nun innerhalb kürzester Zeit gegen Null geht. So lässt sich das Langzeitgedächtnis eines Demenzkranken durchaus trainieren und stärken. Mitunter kann durch ein regelmäßiges Training des Langzeitgedächtnisses sogar der zunehmende Verlust des Kurzzeitgedächtnisses etwas hinausgezögert werden. Da das Langzeitgedächtnis nicht ganz so leicht wie das Kurzzeitgedächtnis zu trainieren ist, sind hier einige Hilfen zum Gedächtnistraining:

  • Fotoalben: Der einfachste Weg das Gedächtnis eines Demenzkranken zu trainieren ist das Zeigen eines alten Fotoalbums. Hier hat der Angehörige die Möglichkeit zu den gezeigten Fotos Erinnerungen wieder wachzurufen und diese im Geiste noch einmal wiederzubeleben. Eine solche Gedächtnisreise trainiert das Gehirn ungemein. Sind bereits Probleme mit dem Langzeitgedächtnis feststellbar, dann kann es helfen die Fotos mit kleinen Beschreibungstexten zu versehen und selbst einige Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Bildern zu geben. So kann der Angehörige die gegebenen Informationen mit eigenen Erinnerungsresten ausfüllen und ergänzen. Auch so wird die Gedächtnisleistung trainiert.
  • Gerüche: Unzählige Erinnerungen sind in unserem Gehirn mit bestimmten Gerüchen verknüpft. Die genaue Bedeutung von einem Geruch variiert dabei von Mensch zu Mensch. Nicht umsonst heißt es auch, dass Gerüche die Träger unserer Erinnerungen sind. Wird das Geruchszentrum eines Menschen stimuliert, dann ruft dies folglich Erinnerungen wach und das Gedächtnis wird trainiert. Konkret bedeutet dies, dass dem Demenzkranken in regelmäßigen Abständen Gerüche aus seiner Kindheit präsentiert werden. So kann beispielsweise der Geruch von frisch gebackenen Plätzchen zahlreiche Jugenderinnerungen wachrufen. Am besten experimentiert man als Angehöriger eines Demenzerkrankten etwas mit verschiedenen Gerüchen herum und wartet ab welche Wirkung man mit diesen erzielt.
  • Musik: Ebenso wie der Geruchssinn, ist auch der Gehörsinn ein wichtiger Erinnerungsträger. Musik löst bei den meisten an Demenz erkrankten Menschen eine ganze Reihe von Erinnerungen aus. Am wirkungsvollsten ist es, wenn man seinem Angehörigen Musik aus seiner früheren Jugend vorspielt. In diesem Zusammenhang empfiehlt sich eine kleine Internetrecherche, um zu sehen welche Künstler zu der Jugendzeit des Erkrankten gerade beliebt waren.
  • Film: Alte Filme, die der Erkrankte früher sehr gerne und oft geschaut hat, können mitunter auch einen positiven Effekt haben, Erinnerungen wachrufen und das Gedächtnis trainieren. Oft empfiehlt es sich auch einfach nur kleine Sequenzen eines Films zu zeigen, sodass der Angehörige den Fortgang des Films selbst im Gedächtnis rekonstruieren muss.
  • Sprichwörter und Redewendungen: Eine gute Möglichkeit zum Gedächtnistraining ist es außerdem den Demenzerkrankten alte Sprichwörter und Redewendungen ergänzen zu lassen. Diese sind zumeist tief im Langzeitgedächtnis gespeichert und trainieren dieses somit. So empfehlen sich lückenhafte Sprichwörter wie „Alles Gute kommt…“, „Alle Wege führen nach…“, „Ein Unglück kommt…“ etc.

Alzheimer – gefürchtete Krankheit, die nicht nur Senioren treffen kann

Eine der gefürchtetsten Erkrankungen ist die Alzheimerkrankheit, die rund 60 % der Demenzerkrankungen ausmacht. Dabei werden durch Gleichgewichtsstörungen des Botenstoffes Glutamat in bestimmten Hirnbereichen Nervenzellen zerstört (neurodegenerative Demenz). Glutamat steuert 70 % der Nervenzellen und sorgt bei einem gesunden Menschen für die Lern- und Gedächtnisfähigkeiten. Erkrankt der Patient an Alzheimer, so erhöht sich Glutamatkonzentration permanent, sodass die Signale zwischen den einzelnen Nervenzellen nicht mehr korrekt erkannt und weitergegeben werden. Durch die Dauerreizung kollabieren die betroffenen Nervenzellen und sterben als Folge ab. Mit steigender Zahl der absterbenden Nervenzellen verringert sich die Wahrnehmungsfähigkeit und beginnt die Desorientierung. Im Anfangsstadium, das heißt, wenn die Krankheit rechtzeitig erkannt wird, kann durch die Gabe von Anitdementiva die Störung noch positiv beeinflusst und so eine Verschlimmerung wenn nicht verhindert so doch deutlich hinausgezögert werden. In Deutschland liegt die Zahl der Alzheimererkrankungen bei circa 720.000 Betroffenen mit steigender Tendenz, was allerdings auch daran liegt, dass die Menschen immer älter werden. In der Altersgruppe 65 bis 69 erkrankt nur jeder 20. an eine Form der Demenz, ab dem 80. Lebensjahr ist bereits jeder Dritte betroffen.

Die Alzheimerkrankheit unterteilt sich in drei Stadien, das sogenannte Anfangsstadium, das moderate Stadium sowie das schwere Stadium. Im Anfangsstadium ist ein selbstständiges Leben trotz leichter geistiger Defizite noch vollständig möglich. Im moderaten Stadium wird die Selbstständigkeit eingeschränkt, da die geistigen Fähigkeiten zunehmend nachlassen, im schweren Stadium wird der Betroffene zum Pflegefall, da er keinerlei Alltagskompetenz mehr besitzt.

Symptome des Anfangsstadiums

  • Vergesslichkeit
  • zeitliche Orientierungsprobleme

Symptome des moderate Stadiums

  • Mathematische- und Problemlösungsproblematik
  • manuelle Störungen bei alltäglichem wie Ankleiden und Haushalt
  • Erkennungsprobleme
  • ansteigende Vergesslichkeit wichtiger Dinge wie die Medikamenteneinnahme aber auch von Geburtstagen und Ähnlichem
  • Orientierungslosigkeit
  • Probleme mit der Sprache beziehungsweise mit dem Sprachverständnis
  • Gleichgültigkeit der Hygiene gegenüber sowie das Einsetzen von Wahnvorstellungen

 Symptome des schwere Stadiums

  • Zerfall des Langzeitgedächtnisses
  • vollständiger Verlust der Orientierung
  • Verlust der Artikulationsfähigkeit
  • Störung der Erkennungsfähigkeit
  • Inkontinenz
  • Agnosie, das heißt, auch Angehörigen werden zu Fremden

Spinning als Trendsport

Spinning oder Indoorcycling ist ein Gruppentrainingsprogramm, welches als Ausdauersport auf fest montierten Fahrrädern, den sogenannten Indoorbikes praktiziert wird. Diese Sportart kam bereits in den 80er Jahren groß in Mode. Zur Motivation der Teilnehmer läuft im Hintergrund sehr oft Musik.

Wie funktioniert Spinning?

Damit das Training effektiv wird, erfolgt die Kraftübertragung mit einem Zahnriemen, der eine Schwungscheibe bewegt. Diese Scheibe wiegt je nach Hersteller zwischen 18 kg und 25 kg. Mittels eines Einstellknopfes an dem Spinningbike kann die Bremskraft reguliert werden.

Spinning wird oft in einer Gruppe ausgeführt. Die Gruppe wird durch einen sogenannten „Instructor“ oder auch „Presenter“ angeleitet. Je nach Musik wird die Trittfrequenz festgelegt. Der „Instructor“ bestimmt auch, welche Fahrweise zum Einsatz kommt. Hier gibt es die Möglichkeit des Tretens im Sitzen oder auch eine Art Wiegetritt. Außerdem gibt der „Instructor“ auch die Höhe des Widerstandes vor. Selbstverständlich kann aber jeder Teilnehmer seine eigene Widerstandshöhe bestimmen. Somit ist Indoorcycling für jede Altersstufe und jede körperliche Fitness geeignet.

Oftmals finden richtige Spinning-Events statt. Üblicherweise dauert eine Spinning-Einheit zwischen 3 und 6 Stunden. Es sind aber auch 24-Stunden-Events möglich, die natürlich einiges an Fitness von den Teilnehmern abverlangen.

Spinning, das ideale Trainingskonzept

Spinning® ist mehr als nur ein Work-out. Mit Spinning möchte man seine Fitness und natürlich auch seine Gesundheit verbessern. Dabei ist es egal, ob man als Teilnehmer nur fitter werden möchte oder aber einfach nur dem stressigen Alltag davonfahren möchte.

Damit Spinning für jeden effektiv ist, wird das Training in unterschiedliche Zonen eingeteilt.

Aktivierung des Fettstoffwechsels

Diese Einheit nennt sich Endurance und arbeitet mit einer Auslastung von 65 – 75 % der maximalen HF. Hierbei wird der Körper beansprucht und der Fettstoffwechsel angeregt. Wichtig ist hier aber, dass der Körper nicht ausgepowert wird.

Verbesserung der Kraftausdauer

Bei der Einheit Strength arbeitet man mit einer Auslastung von 75 – 85 % der maximalen HF. Zu vergleichen ist das Training, wie Radfahren am Berg. Man trainiert hierbei die Ausdauer und die Leistungssteigerung im moderat anaeroben und im aeroben Bereich.

Förderung der mentalen Fähigkeit

Diese Art des Trainings nennt sich Intervall. Die Auslastung liegt hier bei 65 – 92 % der maximalen HF. Nach einer hohen Belastung kommt eine schnelle Erholungsphase. Die Zeitabstände der Be-und Entlastung sind aber immer im Vorfeld fest definiert.

Alterskrankheiten: Cholesterin, Arthrose, Diabetes

Cholesterin – wenn das Fett im Blut zu dick wird

Cholesterin gehört zu den Stoffen ohne die weder Mensch noch Tier leben können. Entdeckt wurde der Naturstoff im 18. Jahrhundert in Gallensteinen, wovon sich auch der Name ableitet (griechisch Galle ist chole, stereos bedeutet fest). Im Gegensatz zur landläufigen Meinung ist Cholesterin kein Fett, sondern ein polyzyklischer Alkohol, der zur Gruppe zu den Lipiden zählenden Steroide gehört. Dennoch ist der Vergleich mit Fett nicht ganz falsch, denn Cholesterin ist wasserunlöslich und wird mit dem Blutplasma transportiert, sodass sich durchaus bei einem zu hohen Cholesterinspiegel „Klümpchen“ im Blut bilden können. Zuviel Cholesterin verengt die Adern, was leicht Arteriosklerose oder schlimmstenfalls zum Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann oder „verklumpt“ in der Galle mit der Folge, dass schmerzhafte Gallensteine entstehen.

Um den Cholesterinspiegel zu senken, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie

  • die Einnahme von Tabletten, um den Cholesterinspiegel zu senken, zum Beispiel nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • Raucher mit hohem Cholesterinspiegel sollten das Genussgift meiden
  • Wer unter Übergewicht leidet, sollte sich einer Diät unterziehen
  • Diabetiker müssen ihren Cholesterinspiegel regelmäßig überprüfen lassen und strickt auf ihre Ernährung achten
  • Bluthochdruckpatienten sind stark infarktgefährdet und dürfen ihren Blutdruck auf keinen Fall aus den Augen verlieren.
  • Bewegung ist neben einer gesunden, ballaststoffreichen Ernährung eines der hilfreichsten Maßnahmen zur Senkung des Cholesterinspiegels.

Arthrose – wenn die Gelenkschmierung fehlt

Eine der typischen und häufig auftretenden Alterskrankheiten ist die Arthrose, ein „Gelenkverschleiß“, der durch Überbelastung entsteht. Die Ursache kann sowohl in Übergewicht als auch in einer Fehlstellung, einer Gelenkentzündung oder einer Verknöcherung liegen. Auch eine permanente falsche Körperhaltung führt zur Arthrose. Um den Krankheitsverlauf zu mindern und die Schmerzen zu lindern, gibt es verschiedene Ansätze:

  • eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung unterstützt den Körper bei der Regeneration und hilft beim Ausschwemmen von Schadstoffen
  • Bewegung schützt im Anfangsstadium vor einer Verschlechterung. Auch wenn sie die Arthrose nicht mehr verhindern kann, so zögert es sie zumindest hinaus, da die das Gelenk umgebenden Sehen und Muskeln gestärkt werden und damit das Gelenk gestützt
  • Oftmals ist eine „Schmerzattacke“ durch entsprechende Salben linderbar
  • Durch den Abbau von Übergewicht werden die Gelenke ebenfalls entlastet
  • Gymnastik und Bewegungstherapien sorgen für eine gelenkschonende Körperhaltung
  • Wird die Arthrose zu schmerzhaft, muss das Gelenk operativ ausgetauscht werden

Diabetes – häufige Folge von Übergewicht

Früher unter dem Namen „Altersdiabetes“ bekannt ist der heutige Diabetestyp II. Viele der Erkrankten sind älter als 70 Jahre, lediglich jeder Zehnte hat das 50. Lebensjahr noch nicht erreicht. Eine der Hauptursachen für das Auftreten der Diabetes ist Bewegungsmangel und Übergewicht, wo die genetische Veranlagung ebenfalls eine Rolle spielt. Ein Problem der Diabetes sind die möglichen Gefäßschädigungen, im schlimmsten Fall führen sie zur Erblindung oder Nierenversagen. Die meisten Diabetiker leiden nach etwa 20 Jahren zumindest unter einer Niereninsuffizienz oder einer Herz-Kreislauferkrankung. Tritt die Diabetes bei einem Senior über 70 Jahren auf, hat sie allerdings kaum mehr Folgen für die Lebenserwartung, anders sieht es bei den Senioren ab 50 aus, dort kann sie die Lebenserwartung um bis zu 8 Jahre senken. Diabetiker sollten

  • wenn sie unter Übergewicht leiden, versuchen, ihr Normalgewicht zu erreichen
  • können durch ausreichend Bewegung im Rahmen ihrer Möglichkeiten Probleme mit dem Herz-Kreislaufsystem in hohem Maße einschränken, insbesondere bei Bluthochdruck
  • durch eine gesunde Ernährung darauf achten, dass der Cholesterinspiegel sich im Normalmaß bewegt
  • auf jeden Fall versuchen ihren Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht und möglichst in normaler Höhe halten
  • als gute Methode, den Zuckerspiegel „im Griff“ zu behalten, haben fünf kleine statt drei großen Mahlzeiten am Tag bewährt

Rente, der Lohn eines arbeitsreichen Lebens

Wer sein Leben lang gearbeitet hat, freut sich mit Recht auf seinen Ruhestand. Doch die staatliche Rente genügt in der Regel nicht, um den aktuellen Lebensstandard zu sichern. Die Berechnung der Rente erfolgt nach einer äußerst komplizierten Formel, in die neben dem Einkommen während der Tätigkeit im Angestelltenverhältnis auch Ausbildungszeiten, Mutterschaftszeiten und Ähnliches einfließen. Angestellte mit einem Verdienst oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze sollten sich klarmachen, dass die Maximalhöhe der Rentenbeiträge auch mit der Beitragsbemessungsgrenze erreicht ist und das Einkommen darüber in der Rentenberechnung keinerlei Rolle mehr spielt. Die Höhe der zu erwartenden Rente ergibt sich aus der Formel Entgeltpunkt mal Zugangfaktor mal aktueller Rentenwert mal Rentenfaktor. Dabei sind die Entgeltpunkte die während des Angestelltenverhältnisses erworbenen Rentenpunkte, korrigiert um den aktuellen Rentenwert. Gemindert wird die Rente um die Krankenversicherungsbeiträge, die Pflegeversicherung sowie die abzuführende Steuer, denn seit 2005 sind Renten nicht mehr steuerfrei.

Zusatzversicherungen für das Altersruhegeld – ein Markt, der boomt

Selbstständige und Freiberufler sind auf eine private Altersvorsorge angewiesen, es sei denn, sie zahlen freiwillig in die Rentenkasse ein, eine Möglichkeit, die allen Bürgern offen steht. Ob dies sinnvoll ist, sollte allerdings sehr genau überlegt werden. Denn die Beiträge richten sich dann ebenfalls nach dem Einkommen, mit einer privaten Vorsorge können bei gleicher Beitragshöhe jedoch wesentlich bessere Endleistungen erreicht werden. Bis zum Alter von ca. 50 Jahren ist der Abschluss einer Zusatzrente durchaus noch sinnvoll, Antragsteller mit einem höheren Lebensalter nehmen viele Privatversicherungen für eine Vollversicherung allerdings auch gar nicht mehr an. Einige bieten jedoch zumindest bis zum 60. Lebensjahr Alternativen für einen sehr kleinen Zusatz. Wer nach dem 60. Lebensjahr feststellt, dass er eine Zusatzabsicherung versäumt hat, der hat, so traurig es sein mag, so gut wie keinerlei Chancen mehr, sein Altersruhegeld durch eine Zusatzversicherung aufzubessern. Doch hier gilt, wie fast überall, keine Regel ohne Ausnahme, lediglich ein Gespräch mit dem Versicherungsvertreter kann Klarheit schaffen. Auch der Kauf einer Immobilie als Altersvorsorge entfällt, denn die Banken gewähren Kunden, die das 60. Lebensjahr überschritten haben, keine Hypotheken mehr. Selbst ab 50 kann es je nach Bank schon problematisch werden.

Wer kann Auskunft geben und welche Alternativen gibt es

Wie hoch die Rente nach aktuellem Stand sein wird, klärt eine Anfrage bei der Rentenversicherung, wobei jedem Rentenversicherten jährlich eine Rentenberechnung per Post zugestellt wird. Die Aussichten sind bei den meisten Menschen nicht „berauschend“, so ist es durchaus sinnvoll, sich nach Möglichkeiten zu erkundigen. Wer sich noch im Arbeitsprozess befindet, kann sich mit Aktienfonds durchaus noch ein gutes Zusatzeinkommen selbst vor dem Ruhestand sichern. Allerdings ist das Risiko sehr gründlich abzuwägen, denn der Markt ist brüchig. Eine andere Möglichkeit stellen Immobilien dar, die allerdings nur noch in geringem Maße finanzierbar sind. Es gibt Objekte, die sind über sogenannte Leibrenten oder Mietkauf erwerbbar. Ob dies sich rechnet, hängt sowohl von den Konditionen als auch der Laufzeit und dem Alter des Käufers ab. Der Kauf ist nicht ganz so risikoreich wie von Aktien, die Kosten müssen aber über die Laufzeit eventuell noch von der Rente gedeckt werden und sollten deshalb maximal dem normalen, tragbaren Mietzins entsprechen. Im Grunde kann der Betroffene sich nur bei seiner Bank und seinem Versicherungsvertreter sowie im Internet nach Alternativen erkundigen, denn der Markt ändert sich ständig, was heute noch aktuell ist, kann morgen schon unrentabel sein. Hinzu kommt, dass laufend neue Produkte für die Generation 50+ geschaffen werden.

Gehhilfen – eine Möglichkeit, mobil zu bleiben

Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Gehhilfen. Sie Unterscheiden sich nach Bedarf und Nutzen. In erster Linie unterstützen Gehhilfen bei nachlassendem Gleichgewichtsgefühl die Koordination und Entlasten bei Gelenkproblemen oder nach Unfällen den Körper während der Laufbewegung. Gehhilfen auf Rollen haben den Vorteil, dass sie im Gegensatz zu Gehstöcken nur einen geringen Kraftaufwand der Arme erfordern. Menschen mit Einschränkungen im Arm oder Handbereich benötigen besondere Gehhilfen mit speziellen Auflageflächen für die Hand respektive die Arme. Wird eine Gehhilfe bei der Krankenkasse beantragt, ist diese verpflichtet zu prüfen, ob der Patient noch ausreichend Kraft in den Armen hat, um mit einem Gehstock zurechtzukommen oder ob es eventuell bereits ein Greifreifenmodell respektive sogar ein Elektro-Rollstuhl sein muss. Es gibt kein Patentrezept, welche Gehhilfe, egal ob mit oder ohne Rollen, für wen am geeignetsten ist. Der Betroffene sollte die verschiedenen, für seinen Zweck zur Auswahl stehenden Modelle ausprobieren, um zu sehen, womit er am besten zu Recht kommt.

Rollator – beliebte und vor allem praktische Gehhilfe

Erstaunlicherweise stehen Rollatoren erst seit 1990 zur Verfügung. Ein Schwede erfand diese praktische Gehhilfe, die deutschen Orthopäden standen ihr anfangs eher skeptisch gegenüber. Heute zählt der Rollator zu den von Senioren am höchsten geschätzten Gehhilfen, denn er erleichtert das Leben sehr. Durch die am Rollator angebrachte Sitzbank besteht jederzeit die Möglichkeit sich für eine kurze Rast zu setzten, der zusätzlich erhältliche Korb erleichtert den Einkauf und die Halterung für Krücken sorgt dafür, dass diese ständig für eine kurze Strecke ohne Rollator zur Verfügung stehen.

Bei der Nutzung eines Rollators sind folgende Punkte nicht zu unterschätzten:

  • das Gestell sollte so leicht sein, dass der Nutzer es problemlos über eine Bordsteinkante bewegen kann
  • Es muss so stabil sein, dass es einen festen Halt sicherstellt
  • Wer den Rollator überwiegend im Außenbereich nutzt, für den sind große Räder gut geeignet, denn sie haben eine bessere Haftung als kleine Rollen
  • Kleine Räder eigenen sich für Rollatoren, die überwiegend in Gebäuden, vor allem mit Teppich, zum Einsatz kommen
  • Nicht zu unterschätzen ist die Handhabung der Bremse, sie sollte nicht nur einfach zu bedienen sein, sondern vor allem auch leichtgängig und ohne Kraftaufwand
  • Die Handgriffe müssen auf den Nutzer einstellbar sein
  • Die Sitzbank muss so in der Höhe verstellt werden könne, dass der Nutzer mit den Füßen noch den Boden berühren kann
  • Ganz wichtig ist es, dass der Nutzer in der Lage ist, sich abzustützen und dabei dennoch aufrecht und gerade gehen kann

Für Gehgestelle und Gehwagen gelten ähnliche Anforderungen, insbesondere was das Gewicht und die Einstellbarkeit der Griffe und der Höhe angehen.

Schneller gesund durch Physiotherapie

Den meisten Menschen dürfte der Begriff Physiotherapie eher als Krankengymnastik bekannt sein. Die Physiotherapie ist also nichts anderes als die äußere Anwendung von unterschiedlichen Heilmitteln, um die Bewegungen und die Funktionsfähigkeit des einzeln wieder herzustellen oder zu verbessern. Durch geführt werden diese Behandlungen von ausgebildeten Physiotherapeuten. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um einen eigenständigen Heilberuf, sondern um einen Gesundheitsfachberuf. Behandlungen durch einen Physiotherapeuten werden alleine von einem Arzt festgestellt, der dafür ein Rezept ausschreiben muss. Die Physiotherapie ist oftmals eine Alternative bzw. eine sinnvolle Unterstützung zu Operationen oder zu langen Medikamenteneinnahmen.

Ziel einer guten Physiotherapie

Mit der Physiotherapie soll der Patient seine Bewegungsbeschwerden gezielt überwinden. Jede Behandlung ist aber immer an die anatomischen physiologischen Gegebenheiten jedes einzelnen Patienten angepasst. Während der Physiotherapie bekommt der Patient sinnvolle Anleitungen, wie er bewusster und eigenverantwortlicher mit seinem Körper umgeht. Ziel ist es, dass der Patient viele der neu erlernten Bewegungsabläufe in seinen Alltag mit einbaut. Damit soll zum einen die Gesundheit gefördert und zum anderen eine gewisse Schmerzfreiheit erzielt werden.

Anwendungsgebiete der Physiotherapie

Physiotherapie bedeutet immer ein Miteinander des Therapeuten und des Patienten. Physiotherapie unterstützt zum Beispiel:

  • nach Knochenbrüchen
  • nach Operationen an den Gelenken
  • nach dem Einsatz von Kunstgelenken
  • nach Bänder- oder Muskelrissen
  • nach Amputationen
  • bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems
  • Erkrankungen der Atemorgane
  • Nierenerkrankungen
  • Erkrankungen von Magen und Darm
  • Erkrankungen von Harn- oder Geschlechtsorganen
  • Schulungen im Gebrauch von Hilfsmitteln

Der Einsatz von physikalischen Mitteln

Oftmals wird eine solche Behandlung durch physikalische Reize, wie zum Beispiel Wärme, Kälte oder auch Elektrizität unterstützt.

Zu diesen Mitteln gehören:

Aber egal, welche Behandlungsmethode zum Einsatz kommt, sie muss immer auf den Patienten abgestimmt sein. Was dem einen Patienten gut tut, kann für den anderen nämlich der falsche Weg sein.

Besonderer Likör für einen besonderen Moment

Menschen in reiferen Jahren legen beim Genuss von Likör oder Wein die Messlatte des Geschmacks deutlich höher. Gerade weil sie nicht so oft Alkohol trinken, achten sie bei den ausgewählten Sorten auf eine ganz bestimmte Qualität.

Der Galliano – ein italienischer Kräuterlikör aus mehr als 30 verschiedenen Kräutern gehört zu den beliebten Likören. Zum einen hat er einen besonderen Geschmack und zum anderen ist gerade ein Kräuterlikör ideal für die Verdauung nach einem schweren Essen. Hier finden Sie eine Auswahl an edlen Likören und obendrein noch diverse Cocktailrezepte und das passende Mixzubehör. Überraschen Sie doch einfach beim nächsten Besuch Ihre Lieben mit einem selbst gemixten Cocktail.

Interessante Fakten zum Likör

In der Regel hat der Likör einen Mindestalkoholanteil von 15 Volumenprozent. Nur der Eierlikör bildet hier mit 14 Volumenprozent die Ausnahme. Für Likör wird zuerst aus Trinkalkohol und Zucker ein Grundlikör hergestellt. Dieser dient dann als Basis für viele fertige Liköre, die oftmals nach einem alten Geheimrezept hergestellt werden.

Für den Genuss ist es aber immer wichtig im Auge zu behalten, dass auch Likör ein Alkohol ist, der in großen Mengen zu Schädigungen der Leber führen kann. Gerade weil Likör in der Regel sehr süß schmeckt, sollte man beim Genuss immer ein Auge auf die Menge haben.

Liköre gibt es viele

Die Auswahl an Likören ist geradezu unermesslich. Die bekanntesten Likörarten sind sicherlich Fruchtaromaliköre, Kräuterliköre und auch Bitterliköre. Der wohl bekannteste Likör ist der spanische Likör 43. Seinen Namen hat er aus den 43 Zutaten, aus denen er hergestellt wird. Dieser Likör hat einen Alkoholgehalt von 31 Volumenprozent. Gerne wird er mit Milch gemischt.

Folgende Likörkategorien werden unterschieden:

  • Fruchtliköre
  • Cremeliköre
  • Kräuterliköre
  • Mandelliköre
  • Whiskeyliköre
  • Eierliköre
  • Bitterliköre